Direkt zum Inhalt
Nationalspieler Christian Günter über WM in Katar
ANZEIGE

Ein „grundlegender Fehler“ Nationalspieler Christian Günter über WM in Katar

co - 17.02.2022 - 14:00 Uhr
Loading audio player...

Christian Günter (28) spielt seit 16 Jahren für den Bundesliga-Verein FC Freiburg als Linksverteidiger. Er war schon in einigen Länderspielen dabei und ist Teil des Kaders für die Nationalmannschaft der kommenden WM. Die Ausrichtung der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar empfindet er als „grundlegenden Fehler“.

Menschenrechte sind wichtig

Im Interview mit 11 Freunde sagte Günter: „Einerseits will man als Fußballer eine WM spielen. Andererseits ist es wichtig, dass man die Missstände dort anspricht. Die Menschenrechte müssen geachtet werden.“ Das fange schon bei UEFA und FIFA an: „Man denke nur an die EM 2021 zurück, als die Allianz Arena nicht in Regenbogenfarben leuchten durfte, weil es angeblich ein politisches Statement sei. Das ist es aber nicht, es ist ein menschliches Statement.“

Kapitänsbinde in Regenbogenfarben

Schon länger läuft Günter für seinen Verein mit einer regenbogenfarbenen Kapitänsbinde auf, um seine Solidarität zur LGBTI*-Community zu zeigen. Diese trägt auch Manuel Neuer als Spielführer der Nationalmannschaft. In Katar könnte es den Spielern verboten sein, diese symbolträchtigen Farben zu tragen – vor einigen Wochen hatte das Land ja sogar buntes Spielzeug aus den Kaufhausregalen verbannt (SCHWULISSIMO berichtete). Das sieht Günter nicht ein: „Es drückt Solidarität aus. Genauso ist es mit Aussagen gegen Rassismus. Solange es homophobe oder rassistische Vorfälle gibt, muss man dagegen aufstehen können.“

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Kampf für die Liebe

Lesbisches Paar in Uganda

Nach Monaten in Haft kämpft das lesbische Paar Wendy und Denise in Uganda weiter für ihre Beziehung – trotz Drohungen, Angst und Ausgrenzung.
Kanada öffnet Samenspende

Ende homophober Diskriminierungen

Kanada streicht umstrittene Regeln für Samenspenden und beseitigt damit eine weitere diskriminierende Hürde für schwule und bisexuelle Männer.
Outing im Job in Österreich

Studien zeigen große Zurückhaltung

Neue Studien zeigen: Viele LGBTIQ+-Menschen in Österreich verschweigen ihre Sexualität im Beruf aus Angst vor Diskriminierung und Benachteiligung.
Sorge um Perez Hilton

Selbstverletzung während Livestream

US-Blogger Perez Hilton hat sich in einem Livestream in offenbar suizidaler Absicht mit einem Messer selbst verletzt. Aktuell ist er in einer Klinik.
Rob Jetten trifft Joe Locke

Meeting beim World Pride

Der niederländische Premierminister Rob Jetten hat Heartstopper-Star Joe Locke getroffen und kündigte Millionenhilfen für mehr LGBTIQ+-Sicherheit an.
Gedenkstätte nach CSD-Anschlag

Berlin schafft Ort des Erinnerns

Mit einem Gedenkbaum und einer Regenbogenbank will Berlin künftig dauerhaft an die Opfer des CSD-Anschlags vom 25. Juli erinnern.
Queeres Paar angegriffen

Pfefferspray-Attacke in München

Nach einer queerfeindlichen Attacke in München rücken steigende Fallzahlen und Warnungen vor zunehmender Gewalt gegen LGBTIQ+-Menschen in den Fokus.
Besondere Freundschaft

Stefano Belotti und Matteo Santoro

Die beiden Wasserspringer Stefano Belotti und Matteo Santoro gewannen jetzt EM-Bronze und sind inwischen Lieblinge der schwulen Community Italiens.
Sexy Doppelgänger

Timothée Chalamets Zwilling?

OnlyFans-Creator Eddie Veyro führt seinen Erfolg auf seine Ähnlichkeit mit Timothée Chalamet zurück – der Schauspieler soll darüber wenig erfreut sein