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Diffamierende Tweets Porno-Darsteller behauptete, Medienboss vergewaltige Models

Von co - 08.02.2022 - 12:00 Uhr
Porno-Darsteller behauptete, Medienboss vergewaltige Models
Foto: © instagram.com_itsmickeytaylor
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Im Juni 2020 behauptete der britische Porno-Darsteller und Pop-Sänger Mickey Taylor in einer Reihe von Twitter-Beiträgen, dass der amerikanische Porno-Tycoon Dominic Ford „Models vergewaltigt“. Die Tweets entstanden wegen eines Streits über die Plattform „Just for Fans“. Ford, der die Webseite 2018 gründete, klagte: Er fordert 60.000 Dollar Schadensersatz und eine einstweilige Verfügung. Taylors Twitter-Account wurde seither gebannt.

Der Fall

„Seine Macht als Oberhaupt der Branche zu nutzen, um Models zu erpressen und sie zum Sex zu zwingen, ist INAKZEPTABEL!“, so einer der damaligen Beiträge. Ford bestreitet laut der Daily Mail jegliches Fehlverhalten: Taylor habe „toxische“ und „absichtlich falsche Anschuldigungen“ gemacht, „um ihm zu schaden“. 

Vorwürfe bleiben bestehen

Taylor bestätigte gegenüber dem Londoner Höchstgericht, dass er auch heute noch zu den damaligen Vorwürfen steht: Er habe das Gefühl, sich dazu äußern zu müssen, weil Missbrauchsvorwürfe, die Sexarbeiter an Behörden herantragen, oft „belächelt“ würden. Die Geschichte der angeblichen Opfer sollten jedoch „gehört werden“: „Aufgrund der Informationen, die ich von externen Quellen erhalten habe, glaube ich, dass diese Menschen sexuell missbraucht wurden.“ Taylor stimmte zu, dass seine Tweets bedeuten, dass er Ford als Serien-Vergewaltiger bezeichne. Es sei jedoch die „Wahrheit“. Beweise für seine Behauptungen hat Taylor jedoch nicht – das hatte er schon in den Tweets eingeräumt.

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