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Brutaler Angriff in Boston

Brutaler Angriff in Boston Polizei fahndet nach junger Tätergruppe - Opfer schwebt in Lebensgefahr

ms - 23.09.2025 - 15:00 Uhr
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Ein grausamer Angriff auf ein schwulen Paar sorgt in der LGBTIQ+-Community in Boston derzeit für Entsetzen – die Polizei fahndet aktuell nach den Tätern und betonte die radikale Gewaltbereitschaft. Nach Angaben der Ermittler handele es sich mit allergrößter Wahrscheinlichkeit um ein homophobes Hassverbrechen.  

Angriff mit dem Baseballschläger

Die Attacke ereignete sich vor wenigen Tagen Mitte September im Stadtteil Mattapan. Das schwule Paar war kurz vor 20 Uhr abends auf der River Street unterwegs, um in einem Lebensmittelladen in der Nähe einzukaufen. Eine Gruppe junger Männer wurde auf die Beiden aufmerksam, sofort begangen sie damit, ihnen lautstark homophobe Beleidigungen zuzurufen. Binnen kürzester Zeit eskalierte dann die Situation nach Angaben der Polizei. Der Mob rannte auf die zwei schwulen Männer zu und schlugen brutal immer wieder auf sie ein. Einer der Täter schlug mit einem Baseballschläger mehrfach auf den Kopf eines der Opfer. 

Passanten alarmierten die Polizei – als diese eintraf, waren die Täter bereits geflohen. Die beiden Schwulen hatten sie blutend und schwer verletzt auf dem Parkplatz zurückgelassen. Sie seien zum Sterben auf der Straße zurückgelassen würden, erklärte ein Polizist noch vor Ort. Mit dem Notarzt wurde der Mann mit der blutenden Kopfwunde ins Beth Israel Hospital gebracht, sein Zustand wird als lebensgefährlich eingestuft, er kämpft aktuell demnach ums Überleben. Sein Partner kam glücklicherweise mit leichteren Verletzungen davon. 

Eskalierende Gewalt in der Stadt

Ein Sprecher der Stadt Boston erklärte gegenüber der Presse: „Unsere Gedanken sind bei den beiden Opfern, und wir bitten jeden, der Informationen hat, sich an die Polizei von Boston zu wenden.“ Die in Boston ansässige LGBTIQ+-Bürgerrechtsgruppe GLAD Law betonte, dass der brutale Angriff einem „beunruhigendem Trend“ folge. „Viele Menschen in unserer Community haben Angst vor eskalierender Gewalt. Für uns spiegelt dies die derzeitige, zutiefst beunruhigende Lage wider. Wenn man sich die Daten und Entwicklungen von 2023 bis 2025 ansieht, stellen wir einen Anstieg gewalttätiger Übergriffe auf die LGBTIQ+-Gemeinschaft fest“, so Rechtsdirektor Josh Rovenger.

Auch eine Nachbarin des schwulen Paares bestätigte, dass die homophobe Gewalt immer mehr zunehme: „Ich will nicht sagen, dass es unsicher ist, aber es ist nicht sicher. Das sind keine Kinder, die da herumhängen. Das sind erwachsene Menschen“, so Joann Harrington, die seit Jahrzehnten im Viertel wohnt. 

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