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Tödlicher BDSM-Sex
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Tödlicher BDSM-Sex Urteil gegen Sex-Partner des Emmerdale-Schauspielers Michael Barron

ms - 27.02.2026 - 12:30 Uhr
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Ein extremes Sex-Date endete für den britischen Schauspieler Michael Barron (†38) im letzten Jahr tödlich. Barron, bekannt aus den Serien „Hollyoaks“ und „Emmerdale“, starb Anfang 2025 nach einer extremen sexuellen Begegnung in einer Wohnung in Manchester. Sein Dating-Partner, Josh Baxter (28), wurde nun zu vier Jahren Haft verurteilt.

Sex-Date über Grindr

Vor dem Minshull Street Crown Court befand die Jury Baxter für schuldig, Barron vorsätzlich gewürgt oder erstickt und schwere Körperverletzungen zugefügt zu haben. Vom Vorwurf des Totschlags wurde er freigesprochen. Die beiden Männer hatten sich über die Dating-App Grindr kennengelernt und sich über ihr gemeinsames Interesse an harten sexuellen Praktiken ausgetauscht. Laut Gericht gehörten beide zur BDSM-Community und hatten ihre Vorlieben im Vorfeld ausführlich besprochen. Barron soll angegeben haben, er wolle „gefesselt und hilflos gemacht“ werden und genieße „Schmerz und Folter“.

Würge-Session bis in den Tod 

Der Verurteilte hatte beim Treffen Barron dazu verführt, größere Mengen Wodka zu trinken, sodass er ihn anschließend problemlos über eine Dauer von mindestens 30 Minuten lang würgen konnte. Die ausgeübte Kraft dieser Handlung war offenbar so stark, dass ein Knochen und Knorpel im Hals des 38-jährigen Schauspielers brachen und Barron schlussendlich starb, nachdem sein Gehirn aufgrund von Sauerstoffmangel einen Herzstillstand erlitten hatte. Baxter behauptete bis zuletzt, dass die Strangulation einvernehmlich erfolgt sei und die Verletzung versehentlich verursacht worden sei. „Ich habe das nie als gefährliche Handlung angesehen. Ich habe noch nie jemanden verletzt, als ich ihn gewürgt habe“, so Baxter vor Gericht.

Richterin betont Brutalität 

Die Anklage indes konnte nachweisen, dass Barron sehr wohl von den Gefahren des Würgens vorab gewarnt worden war und dass er sich außerdem eigenständig darüber online über Google informiert hatte. „Sie haben beschlossen, diese Warnungen zu ignorieren, und während Ihres Prozesses sagten Sie der Jury, dass Sie das Würgen immer noch nicht für gefährlich hielten“, so Richterin Tina Landale, die zudem betonte: „Sie haben Herrn Barron dazu ermutigt, sich extrem zu betrinken. Während der sexuellen Aktivität haben Sie Herrn Barron so stark gewürgt, dass ihm ein Knochen und Knorpel im Hals gebrochen sind. Sie haben dabei rücksichtslos gehandelt.“

Trauer bei Familie und Freunden 

In einer Erklärung, die Barrons Familie nach Baxters Verurteilung veröffentlichte, beschrieben sie ihn als „freundlich, aufrichtig, einzigartig, charismatisch und voller Leben, Liebe und Ehrgeiz“ und fügten hinzu, dass sein Verlust ihre Familie „zerstört“ und „eine Lücke hinterlassen hat, die niemals gefüllt werden kann“. Und weiter: „Er war ein geborener Geschichtenerzähler und konnte mit seinem Witz und Humor innerhalb weniger Minuten die Aufmerksamkeit aller Anwesenden auf sich ziehen.“

Außerdem bekräftigten seine Freunde: „Michael war für so viele Menschen von großer Bedeutung, er war ein wunderbarer Sohn, Bruder und Onkel. Vor allem aber war er ein großartiger Freund mit der einzigartigen Fähigkeit, Menschen das Gefühl zu geben, gesehen und besonders zu sein, und er scheute keine Mühen, um jemanden aufzumuntern, wenn dieser niedergeschlagen war.“ 

Kämpfer für die Community 

Barrons Familie fügte hinzu, dass er es als schwuler Mann in den 1990er und 2000er Jahren in Irland nicht leicht hatte, aber „anstatt zu verbergen, wer er war, lebte Michael laut und stolz Seine Selbstakzeptanz hat anderen in der LGBTIQ+-Gemeinschaft den Weg geebnet. Obwohl er seine Familie zurückließ, als er Waterford verließ, baute er sich durch Freundschaften in Dublin, Liverpool und Manchester eine eigene Familie auf. Seit Michaels Tod haben wir unzählige Nachrichten von Freunden erhalten, die er im Laufe seines Lebens gewonnen hatte, und alle drückten dasselbe Gefühl aus. Er gab den Menschen Selbstvertrauen, Kraft und Stolz auf das, was sie waren. Er lehrte andere, aufrecht zu stehen, das Leben in vollen Zügen zu genießen und mit Freude und Offenheit zu leben.“

Sie fuhren fort: „Als Michaels Familie könnten wir nicht stolzer auf den Menschen sein, der er war. Wir sind so dankbar für die Jahre, die wir mit ihm verbracht haben, und für die vielen glücklichen Erinnerungen, die wir mit uns tragen und für den Rest unseres Lebens in Ehren halten werden. Jetzt, da der Prozess abgeschlossen ist, können wir endlich versuchen, nach vorne zu schauen und unsere Trauer zu verarbeiten. Wir sind tief bewegt und dankbar für die Liebe, Unterstützung und Freundlichkeit, die uns entgegengebracht wurde.“

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