Direkt zum Inhalt
Papst antwortet erneut auf Brief von US-Jesuit James Martin
ANZEIGE

Briefe an den Vatikan Papst antwortet erneut auf Brief von US-Jesuit James Martin

co - 04.08.2022 - 14:00 Uhr
Loading audio player...

Der US-amerikanische Jesuit James Martin arbeitet für die Jesuitenzeitschrift „America“ und engagiert sich als Seelsorger vor allem für LGBTI*-Personen. Immer wieder schreibt er Briefe an Papst Franziskus und bekommt auch regelmäßig eine handgeschriebene Antwort.

Jesus für alle

„Ich ermutige Sie alle, weiter an der Kultur der Begegnung zu arbeiten, die die Entfernungen verkürzt und uns mit den Unterschieden bereichert, so wie Jesus, der sich allen genähert hat“, schrieb der Papst laut Vatican News an Martin. Dieser hatte vom Ergebnis der jährlichen Outreach-Konferenz der katholischen LGBTI*-Bewegung berichtet. Die Konferenz fand nach zwei Jahren Pandemie-Pause am 24. und 25. Juni in der Fordham University statt. Die Antwort ist auf den 20. Juli datiert und wurde auf Spanisch verfasst.

Verbindung schaffen

Die Pandemie habe die Menschen dazu gebracht, alternative Wege zu suchen, um Distanzen zu verringern. Sie habe uns gelehrt, dass der persönliche Kontakt unersetzlich sei – auch zu denen, die anders denken. „Wenn wir Barrieren überwinden, „erkennen wir, dass es mehr gibt, was uns verbindet, als was uns trennt“. Es war bereits der dritte Brief, den der Papst beantwortete. Erstmals schrieb Martin im letzten Sommer wegen „Outreach 2021“ an Papst Franziskus. Im Mai schrieb dieser in seiner zweiten Antwort: „Gott ist Vater und er verleugnet keines seiner Kinder“ (SCHWULISSIMO berichtete).

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Happy Birthday Ralf König

Comic-Ikone feiert Schnapszahl

Mit seinen Comics prägte Ralf König über Jahrzehnte das Selbstverständnis schwuler Männer – jetzt wird der Meister 66 Jahre jung. Wir gratulieren!
Musikwelt in Trauer

Madonna-Produzent ist tot

William Orbit ist tot. Die Musikwelt verliert einen der einflussreichsten Produzenten, unter anderem von Madonna, Britney Spears und Pink.
Gute Ausreden im Sommer

Hitzefrei im Regenbogenland

Wenn die Temperaturen steigen, wird das Nachtleben kreativ – vor allem bei der Frage, warum heute wirklich niemand auf die Tanzfläche muss.
Schwule Badehäuser in New York

Comeback nach 40 Jahren Verbot

Die Stadt New York prüft nach 40 Jahren Verbot die Rückkehr von schwulen Badehäusern – ein Abschied von Regeln aus der frühen AIDS-Krise.
Tödliche Dating-Masche

Mord in Niederösterreich

Ein 29-jähriger schwuler Mann wurde in Niederösterreich in eine Dating-Falle gelockt und zu Tode geprügelt. Tatverdächtig ist ein 18-Jähriger.
Streit um gleiche Elternrechte

120.000 Unterschriften gesammelt

Eine Petition des LSVD+ fordert gleiche rechtliche Absicherung für alle Kinder – inzwischen haben rund 120.000 Menschen unterschrieben.
LSVD+ und HateAid

Neues Bündnis gegen Hass

QueerSafe Berlin und HateAid bündeln ihre Angebote, um queere Menschen bei digitaler Gewalt schneller und umfassender zu unterstützen.
Feuerwehrkapitänin getötet

Ehefrau legt Mordgeständnis ab

Eine 54-jährige Frau hat jetzt in Kalifornien den Mord an ihrer Ehefrau Rebecca Marodi gestanden. Ermittler sehen Eifersucht als mögliches Motiv.
Streit im Tennissport

Debatte um neue Gen-Tests

Der Streit über den Ausschluss von trans* Sportlerinnen im Frauentennis geht weiter, jetzt äußerte sich Coco Gauff zu den Geschlechtstests der WTA.