Direkt zum Inhalt
Ari Behn ist tot // © Frankie Fouganthin
Rubrik

Ari Behn ist tot Bereits zweiter Ankläger gegen Kevin Spacey verstorben

co - 27.12.2019 - 13:50 Uhr

Der norwegische Autor und TV-Moderator Ari Behn beging Selbstmord. Das bestätigte sein Manager am vergangenen Mittwoch. König Harald V., Behns ehemaliger Schwiegervater, und Königin Sonja schrieben: „Ari war lange Jahre ein wichtiges Mitglied unserer Familie. […] Wir sind dankbar dafür, dass wir ihn kennenlernen durften.“

Der 47-Jährige hatte behauptet, dass der Schauspieler ihn 2007 während eines Konzerts zur Nobelpreisverleihung unsittlich berührt habe: 2017 erzählte Behn der Radiostation P4, dass die beiden nebeneinander gesessen hätten und ins Gespräch gekommen seien. Nach fünf Minuten habe Spacey eine Zigarettenpause vorgeschlagen. Dabei habe der Schauspieler die Hand unter den Tisch bewegt und Behn zwischen die Beine gefasst.

Der Autor ist bereits der zweite Ankläger Kevin Spaceys, der in den letzten Monaten tot aufgefunden wurde. Bereits im September verstarb ein Massage-Therapeut, bevor er vor Gericht aussagen konnte. Obwohl mehr als ein Duzend Menschen Spacey wegen sexuellen Übergriffen anklagten, wurde das Verfahren laut Out letztendlich eingestellt.

Auch Interessant

LGBTI*-Hass auf dem Vormarsch

Sechs Angriffe in nur einer Woche

Diesen Monat wurden in Berlin innerhalb von einer sechs Angriffe auf Trans-Personen verübt. Der erschreckende Trend spiegelt sich im ganzen Land.
LGBTI*-Werbung in Israel

Assi Azar in großer Werbe-Kampagne

Die Versicherung AIG wählte Assi Azar und seinen Ehemann Albert Escola für die kommenden zwei Jahre als Gesicht ihrer Werbekampagne in Israel aus.
LGBTI*-Hass in Polen

Geringe Strafe geplanten Anschlag

Ein polnisches Ehepaar brachte im September drei Sprengsätze zur Pride in Lublin mit. Das Gericht bestrafte sie trotzdem nur mit einem Jahr Haft.
Meinungsmache im EU-Parlament

Viktor Orbáns Aufruf an die EVP

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán forderte die EVP dazu auf, sich mit rechten und nationalen Parteien gegen die Ehe für alle zu stellen.
Zensur in der Schule

Kein Aufsatz über die Ehe für alle

Destiny, die selbst zwei Mütter hat, durfte ihren Aufsatz nicht über die Ehe für alle schreiben. Ihre Lehrerin wollte von dem Thema nichts wissen.
Klage gegen den Schulbezirk

Eltern wollen Trans-Kinder outen

Christliche Eltern wollen ihren Schulbezirk dazu zwingen, Trans-Schüler*innen ihnen gegenüber zu outen, da es sie sonst in ihren Rechten beschneide.
Ärger in der Pizzeria

Homophober Angestellter gefeuert

Das Restaurant Gino’s Pizza im kanadischen Toronto feuerte einen Angestellten. Dieser hatte einen Kunden vor laufender Kamera homophob beleidigt.
Bankrott wegen Drohungen

Kanadisches LGBTI*-Gym macht dicht

Das LGBTI*-Gym Queerflex im kanadischen Edmonton wurde von einer rechtsradikalen Organisation massiv bedroht. Die Besitzer gaben schließlich auf.