Schlämmer sucht das Glück Zweiter Kinoeinsatz 2026 für den fiktiven Lokaljournalisten
Hape Kerkeling bringt seine legendäre Kunstfigur Horst Schlämmer mit einem neuen Auftrag wieder auf die große Leinwand. Ab dem 26. März 2026 läuft „Horst Schlämmer sucht das Glück“ bundesweit im Kino. Im ersten Teaser meldet sich der stellvertretende Chefredakteur des „Grevenbroicher Tagblatts“ zu Wort und erklärt: „Liebe Menschen da draußen, die Lage ist dramatisch. In Deutschland regiert die schlechte Laune.“
Deutschland „hat Rücken“
Anschließend legt Schlämmer nach: „Früher hatte ich Rücken. Jetzt hat ganz Deutschland Rücken – und zwar im Gesicht.“ Sein Ziel sei klar: Er sei „auf der Suche nach dem Glück“. Laut ersten Informationen der Produktionsfirma Leonine Studios will der Film die Stimmungslage in Deutschland aufs Korn nehmen – von den steigenden Lebenshaltungskosten bis hin zum Verschwinden von traditionellen Kneipen.
Die Lösung ist klar: „Schwere Zeiten verlangen nach klaren Antworten – und weil man die in Grevenbroich nicht finden kann, begibt sich Horst Schlämmer auf die Reise seines Lebens: Von Süddeutschland bis Sylt, von Berlin bis Büsum – per Anhalter, Krabbenkutter oder Schienenersatzverkehr. Er trifft Passanten, Promis und Psychologen, fragt knallhart nach und verliert, trotz vieler Rückschläge, nie seine Mission aus den Augen: Die Menschen wieder glücklich zu machen!“ Wenn das einem gelingen kann, dann Hape Kerkling mit seiner Kunstfigur Schlämmer.
Comeback von Schlämmer
Für die Figur ist es bereits der zweite Kinoeinsatz. Schon 2009 suchte Schlämmer in „Horst Schlämmer – Isch kandidiere“ das große Glück in der Politik und zog damit über 1,3 Millionen Besucher in die Kinos. Diesmal richtet sich sein Blick auf die kleinen Momente des Alltags, verteilt über das ganze Land. Die Regie bei „Horst Schlämmer sucht das Glück“ übernahm der komödienerprobte Sven Unterwaldt (60), der zuvor bereits mit Kerkeling an der Miniserie „Club Las Piranjas“ gearbeitet hatte. Vor der Kamera stehen unter anderem die Comedian Tahnee, die hier ihr Kinodebüt gibt, sowie Laura Thomas und Meltem Kaptan.
Horst Schlämmer entstand Mitte der 2000er-Jahre, als Kerkeling für verschiedene TV-Formate Figuren entwickelte, die alltägliche Typen aus Deutschland auf humorvolle Weise überzeichneten. Inspiriert wurde Schlämmer von Lokaljournalisten und Stammtisch-Charakteren, denen Kerkeling in seinem Umfeld begegnet war. Durch die Kombination aus markantem Auftreten, nordrhein-westfälischem Dialekt und bissigem Charme wurde die Kunstfigur schnell zu einem seiner beliebtesten Alter Egos. Erstmals tauchte Schlämmer dann 2005 in der RTL-Sendung „Hape trifft“ auf und wurde anschließend zu einer der populärsten TV-Figuren der 2000er-Jahre.
Fans von Kerkeling können sich 2026 außerdem auf ein weiteres Kinohighlight freuen: Am 15. Januar 2026 startet „Extrawurst“. Der Film nach einem erfolgreichen Theaterstück dreht sich um eine Auseinandersetzung in einem Tennisclub, bei der eine Abstimmung über einen neuen Grill unerwartet in eine große Debatte über Integration und kulturelle Unterschiede umschlägt.