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Nach homophobem Trinkgeldverweigerer Wohltäter überraschen schwulen Kellner mit Riesentrinkgeld

Von co - 23.08.2021 - 13:00 Uhr
Wohltäter überraschen schwulen Kellner mit Riesentrinkgeld
Foto: © facebook.com_esalzwedel
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Ein Kellner aus Madison in US-Staat Wisconsin bediente vergangene Woche eine Gesellschaft. Als er der Gruppe die Rechnung brachte, schrieb diese ihm statt Trinkgeld eine homophobe Nachricht darauf. Wenige Tage später überraschte die Wohltäter vom regionalen Verein Do Good Wisconsin den Kellner mit einem Trinkgeld von mehreren tausend Dollar.

„Wir geben Sündern kein Trinkgeld“

Für 142,95 Dollar hatte die Gesellschaft gegessen und getrunken. Statt eines Trinkgelds schrieb einer der Feiernden auf die Rechnung: „Der Service war gut, aber wir geben sündigen Homosexuellen kein Trinkgeld.“

Das höchste Trinkgeld, das er je bekam

Die Rechnung flatterte schließlich auf den Schreibtisch von Eric Salzwedel, der den regionalen Wohltätigkeitsverein Do Good Wisconsin mitbegründet hatte. „Das landete heute Morgen auf meinem Tisch und verärgert mich sehr“, so Salzwedel auf Facebook. Anstatt den Schreiber zu entlarven, entschied er sich dafür, seine Community von 250 Bürger*innen zum Spenden anzuhalten: „Ich plane, zu diesem Restaurant zu gehen, genau diesen Kellner zu verlangen und ihm zu zeigen, dass diese Gemeinschaft und so viele weitere ihn LIEBEN, [und zwar] mit dem höchsten Trinkgeld, das er jemals bekam.“ Zwei Tage später ging Salzwedel für 45 Dollar Essen und überraschte den Kellner mit einem Trinkgeld von 4.500 Dollar. Die Aktion ging viral und inspirierte laut Out weitere guten Taten.

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