Hella von Sinnens TV-Comeback Nach Beinbruch wieder im deutschen Fernsehen
Hella von Sinnen (67) ist nach einem schweren Unfall zurück im Fernsehen. Die beliebte Komikerin trat am vergangenen Samstag in der RTL-Show „Wer weiß wie wann was war“ auf. In der Sendung wurde sie von Stefan Raab und Barbara Schöneberger begrüßt. Es war das erste Mal, dass von Sinnen nach ihrem Beinbruch im Jahr 2024 wieder ohne Rollstuhl zu sehen war.
Gesundheitlich wieder fit
„Gesundheitlich geht’s mir inzwischen wieder gut“, sagte von Sinnen gegenüber der Bild-Zeitung. „Ich hatte Riesenspaß bei der Show. Die Zusammenarbeit mit Barbara und Stefan war super – mit den beiden kann man sich hervorragend die Bälle zuspielen.“ Im Jahr 2024 war von Sinnen bei der „40 Jahre Comedy Gala“ in Duisburg schwer gestürzt und hatte sich dabei beide Beine gebrochen. Der Unfall zwang sie zu einem drei Monate langen Krankenhausaufenthalt, gefolgt von einer Rollstuhlphase. Während der letzten Staffel von „Genial daneben“ war sie noch im Rollstuhl zu sehen.
Obwohl sie inzwischen wieder besser zu Fuß ist, muss von Sinnen medizinische Schuhe tragen. „Der Unfall hatte Folgen“, erklärt sie. „Ein Sprunggelenk wurde versteift. Das rechte Bein ist wegen der massiven Fraktur kürzer. Das wird durch die medizinischen Schuhe ausgeglichen.“ Die neue RTL-Show „Wer weiß wie wann was war“ lief am 21. März zum zweiten Mal zur Primetime. Das Debüt der Sendung hatte beim Publikum gemischte Reaktionen hervorgerufen.
Liebling der queeren Nation
Von Sinnen ist bis heute nicht nur eine der bekanntesten Komikerinnen und Entertainerinnen in Deutschland, sondern auch seit langem ein Liebling der Community. Sie erlangte ihren Durchbruch in den 1980er Jahren und wurde besonders durch ihre Rolle als „Vermittlerin“ in der TV-Show „Genial daneben“ bekannt. Ihre Karriere begann jedoch schon früher, und sie konnte sich schon in den 1980er Jahren als Kabarettistin und Komikerin etablieren, im Fernsehen begeisterte sie das Publikum unter anderen in Formaten wie „Alles Nichts Oder?!“ oder „Blond am Freitag“.
Von Sinnen hat in der deutschen Öffentlichkeit eine wichtige Rolle als lesbische Ikone und Vorreiterin für die LGBTIQ+-Community eingenommen. Sie outete sich schon früh in ihrer Karriere und setzte sich öffentlich für die Rechte von LGBTIQ+-Menschen ein. Besonders ihre Offenheit und ihr Humor machten sie zu einer sympathischen und authentischen Repräsentantin der lesbischen Szene in Deutschland.