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Shia LaBeouf vor Gericht Transformers-Star bekommt Bewährung nach homophober Attacke

Von ms - 04.06.2026 - 12:00 Uhr
Shia LaBeouf vor Gericht
Foto: IMAGO / APress
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Schauspieler Shia LaBeouf (39) hat sich wenige Tage vor seinem 40. Geburtstag kommende Woche vor einem Gericht in den USA jetzt in drei Fällen der einfachen Körperverletzung schuldig bekannt. Die Vorwürfe stehen im Zusammenhang mit einem Vorfall während der Mardi-Gras-Feierlichkeiten im Februar in New Orleans im Bundesstaat Louisiana, wobei er drei schwule Männer attackiert hatte.

Das Wichtigste im Überblick

  • Schauspieler Shia LaBeouf hat sich in drei Fällen der einfachen Körperverletzung schuldig bekannt.
  • Die Vorfälle ereigneten sich während der Mardi-Gras-Feierlichkeiten im Februar in New Orleans.
  • Laut Polizei beleidigte LaBeouf die Betroffenen mehrfach als „verdammte Schwuchteln“.
  • Ein Richter verhängte zwei Jahre Bewährung sowie eine zur Bewährung ausgesetzte sechsmonatige Haftstrafe.
  • LaBeouf verteidigte sich später mit Aussagen über Angst vor „großen schwulen Menschen“ und räumte zugleich ein, dass sein Verhalten „Bullshit“ gewesen sei.

Bewährungsstrafe für homophobe Prügelei 

Nach Gerichtsangaben räumte der Schauspieler die Taten jetzt ein. Ein Richter verurteilte ihn daraufhin zu zwei Jahren Bewährung. Zudem wurde eine sechsmonatige Haftstrafe zur Bewährung ausgesetzt. Solange LaBeouf während der Bewährungszeit keine weiteren Straftaten begeht, muss er keine Haftstrafe antreten. LaBeouf war Mitte Februar festgenommen und wegen einfacher Körperverletzung angeklagt worden. Nach Angaben der Polizei soll er drei Männer in einer Bar angegriffen haben.

In einem Polizeibericht heißt es, der Schauspieler habe die Männer wiederholt als „Schwuchteln“ beschimpft. Ein von einem der Männer aufgenommenes Handyvideo soll dabei zeigen, wie der Schauspieler die Beleidigung auch noch während seinem Polizeigewahrsam mehrfach wiederholte und schrie. Mitarbeiter der Bar hatten zuvor versucht, LaBeouf des Lokals zu verweisen, weil er sich zunehmend aggressiv verhalten habe. Nachdem er hinausbegleitet worden war, soll er eines der Opfer geschlagen haben.

Anschließend habe er den Ort zunächst verlassen, sei jedoch zurückgekehrt und habe sich laut Polizei noch aggressiver verhalten. „Mehrere Personen versuchten, ihn festzuhalten. Schließlich ließ man ihn wieder los, in der Hoffnung, dass er gehen würde. Stattdessen schlug er das gleiche Opfer erneut mit geballten Fäusten gegen den Oberkörper“, erklärte die Polizei. „Anschließend griff LaBeouf eine weitere Person an und schlug ihr ins Gesicht.“ Einen dritten Mann soll er dann gegen den Kopf geschlagen haben. Bis zum Eintreffen der Beamten sei der Schauspieler daraufhin erneut festgehalten worden.

Homophobe Beleidigungen 

LaBeouf deutete später an, die Auseinandersetzung sei durch „unangemessene Berührungen“ seitens der Männer ausgelöst worden, diese hätten ihn am Bein berührt. Bei der Festnahme hatte der 39-Jährige den Polizeibeamten davon allerdings nichts erzählt. Gegenüber Channel-5 hatte der einstige Transformers-Star später erklärt, „große schwule Männer machen mir Angst. Es tut mir leid – wenn das homophob ist, dann bin ich das.“ Zudem verteidigte er seinen offensichtlichen Aussetzer im betrunkenen Zustand mit seinem „traditionellen katholischen“ Glauben und seinem „Kleinmann-Komplex“, erklärte aber auch, seine Aktion sei „Bullshit“ gewesen. 

Eines der Opfer, der in Los Angeles lebende Autor und Performer Jeffrey Damnit, erklärte, er habe Drag getragen, als LaBeouf ihn in der Bar in der Royal Street angegriffen habe. Der Schauspieler habe ihn geschlagen und dabei geschrien: „Du verdammte Schwuchtel.“ Damnit betonte: „Ich meine, das ist doch ein Hassverbrechen, oder? Du schlägst Menschen zusammen, weil ihre Sexualität in deinem Kopf offenbar dem widerspricht, was deiner Meinung nach existieren darf.“ Wegen eines Hassverbrechens wurde LaBeouf jedoch nicht angeklagt. Die Entscheidung darüber liegt bei den Staatsanwälten und erhöht in der Regel die Anforderungen für eine Verurteilung.

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