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Tom Hollands Kultauftritt

Tom Hollands Kultauftritt Der Spiderman-Star erhielt das meiste Lob für den Lip Sync Battle

ms - 04.06.2026 - 14:00 Uhr
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Fast zehn Jahre nach seinem viel beachteten Drag-Auftritt bei „Lip Sync Battle“ blickt Schauspieler Tom Holland auf einen der prägendsten Momente seiner Karriere zurück. In einem Gespräch im Podcast „Good Hang“ mit Amy Poehler sagte der Spiderman-Superstar, der am vergangenen Montag seinen 30. Geburtstag feierte, dass seine Performance zu Rihannas Song „Umbrella“ bis heute eine sehr außergewöhnliche Resonanz auslöse.

Das Wichtigste im Überblick

  • Schauspieler Tom Holland sagt, für seinen Drag-Auftritt zu Rihannas „Umbrella“ erhalte er bis heute mehr Lob als für seine Filme. 
  • Der Auftritt aus dem Jahr 2017 zählt mit mehr als 172 Millionen Aufrufen zu den bekanntesten Momenten seiner Karriere. 
  • Holland bezeichnet die Performance rückblickend als ihrer Zeit voraus. 
  • Der Brite betont, dass er keine Angst vor Klischees gehabt habe und beweist einmal mehr seine Verbundenheit mit der Community. 

Viel Begeisterung für Drag-Auftritt

So erzählt der frisch gebackene 30-Jährige: „Ich bekomme für diesen Tanz mehr Komplimente als für jede andere Arbeit, die ich je gemacht habe“. Poehler bemerkte daraufhin scherzhaft: „Ich habe ihn wahrscheinlich öfter gesehen als die meisten Filme.“ Der Auftritt aus dem Jahr 2017 erreichte auf dem YouTube-Kanal von Comedy Central Latinoamérica inzwischen mehr als 172 Millionen Aufrufe und gilt als einer der bekanntesten Momente seiner Laufbahn.

Poehler lobte den damals 21-jährigen Holland dafür, dass er sich so selbstverständlich mit seiner weiblichen Seite gezeigt habe. Holland stimmte zu: „Oh ja, absolut.“ Rückblickend bezeichnete er die Darbietung als „ihrer Zeit voraus“. Dabei verwies er auch auf die auffällige Bühnenkleidung, die damals viel Aufmerksamkeit auf sich zog. Zudem erklärte er, er sei in einem „nicht-toxisch-maskulinen Umfeld“ aufgewachsen und habe keinerlei Problem damit gehabt, Netzstrümpfe zu tragen und in Drag aufzutreten. Er betonte, dass er sich dabei einfach frei gefühlt habe und keine Angst vor geschlechtlichen Rollenbildern gehabt habe.

Von Kelly zu Rihanna

Der Auftritt begann mit einer Performance zu Gene Kellys „Singin’ in the Rain“. Anschließend verschwand Holland hinter einer Reihe von Regenschirmen und erschien wenig später in kompletter Drag-Inszenierung auf der Bühne – mit schwarzem Bob-Haarschnitt, rotem Lippenstift sowie einem Lederbody mit passender Shorts. Ausgestattet mit einem Regenschirm und viel Selbstbewusstsein präsentierte er anschließend seine Version von „Umbrella“. Auch sein Vater unterstützte den Auftritt. Dessen Rat habe gelautet: „Wenn du es machst, dann gib 100 Prozent.“

Keine Berührungsängste mit der Community 

Holland wuchs im Südwesten Londons auf und absolvierte eine Ausbildung in Ballett, Gymnastik und Akrobatik an der BRIT School for Performing Arts and Technology in Croydon. Seine Karriere begann als Kinderdarsteller im Londoner West End durch die Titelrolle im Musical „Billy Elliot“. International gelang ihm der Durchbruch 2012 mit dem Film „The Impossible“. Weltweit berühmt wurde er anschließend als Peter Parker beziehungsweise Spider-Man in den Marvel-Filmen. Bereits früh betonte er, dass auch ein schwuler Spiderman denkbar wäre.  Zu LGBTIQ+-Themen generell hat sich Holland mehrfach offen und unterstützend gezeigt und spielt auch gelegentlich offenbar lustvoll mit homoerotischen Fantasien. Aktuell heizt er den Fans mit dem neusten Spiderman-Trailer ein, der ihn fast nackt zeigt. Als nächstes wird der Brite in der Verfilmung von „Odyssee“ unter der Regie von Christopher Nolan zu sehen sein. Der Film soll Mitte Juli in die Kinos kommen.

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