Freude bei Connor Storrie Erfolgreiches Jahr geht für Heated Rivalry-Star weiter
Für Connor Storrie geht ein sehr erfolgreiches Jahr mit einem neuen Höhepunkt weiter: Der 26-jährige US-Schauspieler ist erstmals für einen Emmy nominiert. Berücksichtigt wurde allerdings nicht seine Rolle als Ilya Rozanov im schwulen Eishockey-Drama „Heated Rivalry“, sondern sein Gastauftritt als Moderator der US-Comedyshow „Saturday Night Live“.
Das Wichtigste im Überblick
- Connor Storrie erhält seine erste Emmy-Nominierung und kann es kaum fassen.
- Nominiert ist er für seinen Auftritt als Moderator von „Saturday Night Live“.
- Sein Serienerfolg „Heated Rivalry“ war wegen der kanadischen Produktion nicht Emmy-berechtigt.
- Die Serie gewann stattdessen 16 Canadian Screen Awards.
- Eine zweite Staffel von „Heated Rivalry“ ist bereits in Arbeit.
Surreale Nominierung
Storrie moderierte die Sendung Ende Februar gemeinsam mit der Band Mumford & Sons. Während der Ausgabe stand er auch mit seinem „Heated Rivalry“-Kollegen Hudson Williams für einen Eishockey-Sketch auf einer Eislaufbahn vor der Kamera. Über die Nominierung zeigte sich der Schauspieler begeistert. „‚Saturday Night Live‘ war in meiner Karriere ein absoluter ‚Das-kann-doch-nicht-wahr-sein‘-Moment“, sagte Storrie jetzt dem Hollywood Reporter. „Die Sendung hat mich schon in meiner Kindheit geprägt. Dass mich die Academy nun für meine Moderation nominiert hat, fühlt sich unglaublich surreal an. Ich bin allen sehr dankbar, die diesen Abend möglich gemacht haben.“
In derselben Emmy-Kategorie sind außerdem Michael J. Fox („Shrinking“), Brett Goldstein („Shrinking“), Hamish Linklater („Widow’s Bay“), Christopher McDonald („Hacks“) und Rob Reiner („The Bear“) nominiert, also durchaus starke Konkurrenz. Die vielen Hunderttausend Heated-Fans werden ihm trotzdem bei der Verleihung im September die Daumen drücken.
Serie nicht für Emmys zugelassen
Gleichzeitig ärgerten sich viele Anhänger der Eishockey-Serie, dass die schwule Love-Story nicht für einen einzigen Emmy nominiert wurde. Das hat allerdings einen sehr einfachen Grund: Obwohl „Heated Rivalry“ zu den erfolgreichsten Fernsehproduktionen des Jahres zählt, konnte die Serie nicht für die Emmy Awards berücksichtigt werden, da sie sie vollständig in Kanada finanziert wurde. Bei den Canadian Screen Awards 2026 feierte die Produktion dagegen große Erfolge und gewann insgesamt 16 Auszeichnungen. Darunter waren die Preise für die beste Dramaserie, den besten Hauptdarsteller für Hudson Williams sowie Ehrungen für Regie, Drehbuch und Nebendarsteller. Connor Storrie selbst konnte dort nicht als Schauspieler nominiert werden, da diese Kategorie kanadischen Darstellerinnen und Darstellern vorbehalten ist.
Weitere Projekte stehen fest
Seit dem Erfolg von „Heated Rivalry“ entwickelt sich Storries Karriere rasant weiter. Neben einem Auftritt in „Criminal Minds: Evolution“ wird er auch in der kommenden A24-Komödie „Peaked“ zu sehen sein. Regie führt Molly Gordon, das Drehbuch stammt von „Saturday Night Live“-Autorin Allie Levitan. Gemeinsam mit Hudson Williams absolvierte Storrie zuletzt mehrere prominente Auftritte, unter anderem bei den Golden Globe Awards, beim Olympischen Fackellauf 2026 sowie auf der Met Gala. Außerdem wurde er Markenbotschafter der Luxusmarken Saint Laurent und Tiffany & Co.
Zweite Staffel bereits geplant
Auch für Fans von „Heated Rivalry“ gibt es gute Nachrichten. Die Serie wurde bereits um eine zweite Staffel verlängert. Die Dreharbeiten sollen noch in diesem Sommer beginnen. Die neuen Folgen erzählen die Geschichte von Shane und Ilya weiter und basieren auf den Rachel-Reid-Romanen „The Long Game“ und „Role Model“. Die Veröffentlichung ist derzeit für das Frühjahr 2027 vorgesehen. Die 77. Emmy Awards werden am 12. September verliehen. Die Gewinnerinnen und Gewinner der Kategorie von Connor Storrie werden bereits bei den Creative Arts Emmy Awards am 5. und 6. September bekanntgegeben. Einen neuen Rekord in puncto Nominierungen stellte erneut in diesem Jahr RuPaul auf.