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RuPaul baut Rekord aus Elfte Nominierungen für Drag-Star, die erste für Connor Storrie

Von ms - 09.07.2026 - 10:30 Uhr
RuPaul baut Rekord aus
Foto: IMAGO / UPI Photo
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Drag-Ikone RuPaul hat seine elfte Nominierung für einen Primetime Emmy Award als „Outstanding Host for a Reality or Reality Competition Program“ erhalten. Bereits im vergangenen Jahr stellte der Moderator von „RuPaul's Drag Race“ mit zehn Nominierungen den Rekord in dieser Kategorie auf. Mit der aktuellen Nominierung baut RuPaul diese Bestmarke weiter aus. Erstmals nominiert hingegen ist „Heated-Rivalry“-Liebling Connor Storrie. 

Das Wichtigste im Überblick

  • RuPaul erhält die elfte Emmy-Nominierung als bester Reality-Moderator und baut damit seinen Rekord aus.
  • Nominiert sind außerdem einige Stars und Lieblinge der Community, darunter Alan Cumming, Colman Domingo und erstmals Connor Storrie.
  • „RuPaul's Drag Race“ und das Begleitformat „RuPaul's Drag Race: Untucked“ kommen zusammen auf elf Emmy-Nominierungen.
  • Die 78. Primetime Emmy Awards werden am 14. September verliehen.

Der Rekordhalter der Emmys

Drag-Superstar RuPaul wird damit auch in diesem Jahr die Emmy-Preisverleihung als Ikone dominieren – ob es ihm nicht irgendwann langsam langweilig wird? In den vergangenen beiden Jahren ging die Auszeichnung allerdings an den bisexuellen Moderator von „The Traitors“, Alan Cumming. Beide treffen in diesem Jahr erneut aufeinander. RuPaul hält den Rekord für die meisten aufeinanderfolgenden Nominierungen in der Kategorie. Insgesamt gewann der Drag-Star den Emmy als bester Reality-Moderator bereits achtmal.

Auch die von RuPaul moderierte Wettbewerbsshow „RuPaul's Drag Race“ zählt erneut zu den erfolgreichsten Reality-Formaten des Jahres. Zusammen mit der Begleitserie „RuPaul's Drag Race: Untucked“ erhielt das Franchise insgesamt elf Emmy-Nominierungen. „RuPaul's Drag Race“ ist unter anderem als „Outstanding Reality Competition Program“ nominiert. Hinzu kommen Nominierungen für die Moderation, Regie, Choreografie, Produktionsdesign, Casting, zeitgenössisches Hairstyling, Tonmischung sowie Bildschnitt. Die Begleitserie „RuPaul's Drag Race: Untucked“ wurde als „Outstanding Unstructured Reality Program“ sowie für den Bildschnitt nominiert.

Nominierungen in der Community

Auch darüber hinaus spiegeln die diesjährigen Emmy-Nominierungen die starke Präsenz von LGBTIQ+-Themen und Künstlern aus der Community wider. In der Kategorie „Outstanding Reality Competition Program“ konkurrieren „Dancing With The Stars“, „RuPaul's Drag Race“, „Survivor“, „Top Chef“ und „The Traitors“ um die Auszeichnung. Zu den offen LGBTIQ+-lebenden Nominierten gehörten auch die lesbische Starköchin und Fernsehmoderatorin Kristen Kish für „Top Chef“ sowie der bisexuelle Reality-TV-Star Ariana Madix für „Love Island USA“. Mit im Rennen ist zudem der schwule Schauspieler Colman Domingo für seine Hauptrolle in der Netflix-Comedyserie „The Four Seasons“. In der gleichen Kategorie „Supporting Actor, Comedy” ist auch der queere Schauspieler Michael Urie mit der Dramedy-Serie „Shrinking“ nominiert. Domingo indes kann eine zweite Nominierung als bester Nebendarsteller in der Drama-Serie „Euphoria“ ins Felde führen.

Heated-Rivalry-Star ist nominiert 

Ebenso über eine Nominierung freuen kann sich der bisexuelle Schauspieler und Serienschöpfer Richard Gadd für seine ergreifende HBO-Miniserie „Half Man“, in der es um das toxische Verhältnis zweier Stiefbrüder geht, wobei einer von beiden schwul ist. Des Weiteren zu den Nominierten zählen die queere Schauspielerin Ayo Edebiri („The Bear“), die bisexuellen Darstellerinnen Hannah Einbinder und Megan Stalter (beide „Hacks“) sowie die lesbische Schauspielerin und beliebte Synchronsprecherin Cherry Jones (ebenso für „Hacks“). Auf eine Statue hoffen darf auch der schwule Schauspieler und Komiker Jeff Hiller für „Pluribus“. 

Besonders viele schwule Fans dürften allerdings Connor Storrie im September die Daumen drücken, Hauptdarsteller der Hit-Serie „Heated Rivalry“, für die in diesen Tagen die Dreharbeiten zu Staffel 2 begonnen haben. Storrie ist allerdings nicht für die schwule Eishockey-Lovestory nominiert, sondern für seinen Auftritt als Gast-Moderator in „Saturday Night Live“.  Zudem: Zahlreiche nominierte Serien enthalten zudem zentrale LGBTIQ+-Figuren oder entsprechende Handlungsstränge. Die Nominierungen für die 78. Primetime Emmy Awards wurden von der Television Academy bekanntgegeben. Die Preisverleihung findet am 14. September statt.

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