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Homophobe Säuberungsaktion Tschetschenien – mind. zwei Todesopfer bei homophober Säuberungsaktion

Von ae - 15.01.2019 - 07:00 Uhr
Homophobe Säuberungsaktion // © YiorgosGR
Foto: © YiorgosGR
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Berichten zufolge wurden im Jahr 2017 mehr als 100 schwule Männer in Tschetschenien verhaftet und gefoltert. Die tschetschenischen Behörden bestreiten jegliche Anschuldigung. Nach Angaben des russischen LGBTIQ*-Netzwerkes, welche den Opfern von homophober Gewalt hilft, spricht von einer Säuberungsaktion und berichtet, dass seit Dezember etwa 40 Männer und Frauen in einer Einrichtung festgehalten werden, weil sie homosexuell sind.

Mittlerweile seien schon zwei von den Inhaftierten durch Folter gestorben. Igor Kochetkov, Programm Direktor des Netzwerkes, erklärt laut Attidtude: „Wir wissen auch, dass die Inhaftierungen von den Strafverfolgungsbehörden durchgeführt werden und die Opfer in Argun festgehalten werden...sie nehmen Dokumente weg, bedrohen die Opfer mit den Strafverfahren gegen sie oder ihre Angehörigen und zwingen sie, leere Formulare zu unterschreiben."

Die Verfolgungswelle begann laut Kochetkov im Jahr 2018, als die Behörden einen Administrator einer Social Media Gruppe festnahm. Nun verhindere die Polizei, dass die Opfer die Region verlassen können.

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