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LGBTI*-feindliche Gesetze Vorhaben als „unamerikanisch“ und „übertrieben“ kritisiert

Von co - 22.02.2022 - 13:00 Uhr
Vorhaben als „unamerikanisch“ und „übertrieben“ kritisiert
Foto: © instagram.com_jaredpolis
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Colorados Gouverneur Jared Polis (46, Demokrat) ist der erste offen schwule Mann, der einen US-amerikanischen Staat anführt. Er kritisierte LGBTI*-feindliche Gesetze als „un-amerikanisch“ und als „Beispiel für republikanische Übertreibung bei einem Thema, das das amerikanische Volk längst hinter sich gelassen hat“.

Gesetze zu Lasten der LGBTI*-Jugend

„Sehen Sie, Worte sind wichtig. Gesetze sind wichtig“, so Polis gegenüber Dana Bash in „State of the Union“. Wenn eine Gruppe von Menschen sich von „Worten und Gesetzen […] ins Visier genommen“ fühle, „kann das natürlich Ängste und Depressionen verstärken“. Momentan hätten viele LGBTI*-Jugendliche sowieso schon mit „schwierigen Problemen in ihrer eigenen Familie zu kämpfen“. Hintergrund der Aussage waren zwei LGBTI*-feindliche Gesetze: Floridas „Don’t Say Gay“-Gesetz, das Diskussionen um sexuelle Orientierung und Gender-Identität aus Schulen verbannen würde und Lehrende dazu zwingen könnte, Lernende bei ihren Eltern zu outen. Und South Dakotas Gesetz, das den Schulsport nach dem Geburtsgeschlecht aufteilt.

Fehlgeleiteter Jugendschutzgedanke

Befürwortende argumentieren mit dem Schutz Minderjähriger vor unangebrachten Themen, der Elternrechten und sportlicher Fairness. South Dakotas Gouverneurin Kristi Noem will laut People erreichen, dass Mädchen immer eine Chance haben, mit Sport schulisch und beruflich weiterzukommen. Polis warnte, dass es der republikanischen Partei „schaden wird, „wenn sie nicht für die ganze Vielfalt des amerikanischen Volkes eintreten“ kann.

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