Kontroverse um Kindermalerei Inklusive Botschaft mit Nazi-Flagge verglichen
Verantwortliche an der Oglethorpe Avenue Elementary School in Athens, Georgia, zwangen eine Lehrperson dazu, ein inklusives Kunstwerk zu entfernen. Es zeigte einen Regenschirm vor dem Hintergrund der Regenbogenflagge und die Worte „Gay is OK“.
Inklusion ist wohl nicht ok
Die Schülerarbeiten hingen seit Oktober im Klassenzimmer der Lehrperson aus. Aufgrund einer Eltern-Beschwerde soll die Schulleitung verlangt haben, dass das Kunstwerk abgehangen wird. Als die Lehrperson sich weigerte und nach dem Grund fragte, habe man das Bild mit dem „Zeigen eines Nazi-Symbols“ verglichen und entfernt.
Kritik an der Schulleitung
Die regionale LGBTI*-Organisation Athens Pride kritisierte das Vorgehen der Schulleitung in einem Facebook-Beitrag: „Unsere Schulen sollten ein sicherer Ort sein, an dem sich alle Kinder entfalten können. […] Wir sprechen oft darüber, wie inklusiv Athens ist – wir müssen sicherstellen, dass diese Inklusion auch in den Gängen unserer Geschäfte und in den Klassenzimmern unserer Schulen zu finden ist. Die Wahrheit ist, dass unsere Kinder zuschauen und zuhören.“ Eine Lehrperson gab laut Metro Weekly an, von dem Vorfall „entmutigt“ worden zu sein: „Das ist nicht, warum wir uns für diesen Beruf entschieden haben, und es repräsentiert nicht die Gefühle, Überzeugungen, Werte und Merkmale unserer großartigen Schulfamilie“. Auch der zuständige Schulbezirk distanzierte sich von dem Vorgehen.