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Inszeniertes Hassverbrechen? Jussie Smollett muss sich vor Gericht verantworten

Von co - 01.12.2021 - 12:00 Uhr
Jussie Smollett muss sich vor Gericht verantworten
Foto: © instagram.com_jussiesmollett
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Knapp drei Jahre ist es her, dass afroamerikanische Schauspieler Jussie Smollett (39) angeblich Opfer eines schwulenfeindlichen und rassistischen Hassverbrechens wurde. Er soll die Attacke jedoch selbst veranlasst haben. Smolletts Prozess begann am Montag.

Ein Fall voller Wendungen

Smollett behauptete Anfang 2019, von zwei Maskierten überfallen worden zu sein. „Chicago ist MAGA-Land“, sollen sie gerufen haben, als sie ihn schwulenfeindlich und rassistisch beschimpften, verprügelten, mit Bleiche übergossen und ihm einen Strick um den Hals legten. Schon im Februar 2019 verkündete Polizeichef Eddie Johnson jedoch, dass der Schauspieler den Angriff offenbar selbst inszeniert hatte. Auch den zugehörigen Drohbrief soll er sich selbst zugeschickt haben. Als Smollett im März 2019 verhaftet wurde, wurden die Anklagepunkt überraschend fallengelassen: Der Schauspieler musste lediglich Sozialarbeit leisten und 10.000 Dollar zahlen – ein Umstand, den die Stadt Chicago und deren Polizei laut der Bild scharf kritisierten.

Alles für den Erfolg?

Smollett, der weiterhin seine Unschuld beteuert, soll sich von dem Angriff berufliche Vorteile versprochen haben. Aufgrund der Vorwürfe verlor er jedoch seine Rolle bei der erfolgreichen Primetime-Serie „Empire“. Im Februar 2020 erhob eine Grand Jury erneut Anklage gegen Smollett. Es ist unklar, ob er selbst aussagen wird. Die beiden „Angreifer“, die laut dem Guardian mit Smollett am „Empire“-Set arbeiteten, sollen jedenfalls als Zeugen auftreten.

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