Gary Wiggins und seine Frau Meaghan reisten von US-Staat zu US-Staat, wo sie pseudo-religiöse Erziehungs-Camps eröffneten, um darin Jungen zu misshandeln. Jetzt wurden die beiden von einem Großen Geschworenengericht des Menschenhandels angeklagt: Wie der regionale Fernsehsender KXAN-TV berichtete, sollen minderjährigen Jungen zum Arbeiten gezwungen haben.
Ihre Basis dafür soll die religiöse Einrichtung Joshua Home für verhaltensauffällige Jungen in Burnet County, Texas gewesen sein. Bereits 2018 wurden während einer Razzia acht Jungen im Alter zwischen 10 und 17 Jahren aus dem Heim entfernt. Bevor es die Einrichtung in Texas gründete, leitete das Ehepaar die Blessed Hope Boys Academy in Robertsdale, Alabama. Wiggins war dort als „Bruder Gary“ bekannt. Die Schule wurde in der ABC-Sendung 20/20 untersucht. Dabei deckten einige ehemalige Schüler der Akademie gravierende Missstände auf wie Einzelhaft, Vorenthaltung von Nahrung, erzwungene Drill-Übungen und verschiedene Konversionstherapie-Techniken. Gary soll beispielsweise seinen Gürtel benutzt haben, um den Homo-Dämon auszutreiben.
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