Nach Carrie Johnsons LGBTI*-Rede Britische Außenministerin und ihr Team feiern auf LGBTI*-Party
Die britische Außenministerin Liz Truss und ihr Team zeigten ihre Unterstützung für LGBTI*-Rechte nicht nur mit Worten, sondern auch mit ganz konkreten Taten: Sie tanzten auf einer von den LGBT+ Conservatives organisierten Party im Nachtklub Cruz 101 in Manchester. Früher am selben Abend sprach Carrie Johnson (33), die Frau des Premierministers, auf einem von Stonewall ausgerichteten Pride-Empfang.
„Das rührte mich zu Tränen“
Johnson beschwor ihre Zuhörer:innen: Es sei unheimlich wichtig, die Rechte der LGBTI*-Community zu bewahren und für sie zu kämpfen: „Die LGBTI*-Community wird noch immer mit Stigmatisierung, Belästigung und Diskriminierung konfrontiert; Hassverbrechen gehören noch immer zu ihrem Leben dazu.“ Ein Opfer eines solchen Verbrechens habe ihr bei einem früheren Pride-Empfang von der Tat erzählt – das habe sie „zu Tränen gerührt“.
Lob für den Premierminister
Mit Stolz lobte Johnson daraufhin den konservativen Premierminister, der die Gleichstellung der Ehe nach England und Wales brachte: „Ich will, dass Sie alle wissen, dass wir jetzt einen Premierminister haben, der sich vollständig dazu verpflichtet hat, die bisherigen Fortschritte zu wahren und sie noch weiter voranzutreiben“ – auch wenn noch ein „sehr weiter Weg“ zu gehen sei. Die konservative Partei geriet laut Standard zuvor in die Kritik, weil sie zu einem früheren Anlass die trans* feindliche LGB Alliance eingeladen hatte.