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Gegen LGBTI*-Verbrechen Britische Polizei mit Regenbogen-Streifenwagen unterwegs

Von co - 26.08.2021 - 12:00 Uhr
Britische Polizei mit Regenbogen-Streifenwagen unterwegs
Foto: © twitter.com_Swedenism
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In Großbritannien sind jetzt einige Polizeiwagen mit Regenbogen-Beklebung unterwegs. Diese „Hate Crime Cars“ sollen die LGBTI*-Community unterstützen und sie dazu ermutigen, Hassverbrechen und Hassbotschaften gegen sie bei der Polizei zu melden.

Ein Signal an die LGBTI*-Community

Die stellvertretende Polizeichefin Julie Cooke erklärt in einem Instagram-Video: „Die Streifenwagen sollen der Community signalisieren: ‚Wir wollen unbedingt, dass ihr euch meldet, wenn etwas passiert, das nicht richtig ist.‘“ Ein Streitpunkt seien die Kosten der Beklebung, doch Cooke, die beim National Police Chiefs’ Council für LGBTI*-Themen zuständig ist, findet: „Die Kosten sind minimal. Die Auswirkung jedoch ist riesig.“ Wie viele Autos umgerüstet werden, bleibt den einzelnen Dienststellen überlassen. Daher ist auch nicht bekannt, wie viele Polizeiwagen im Regenbogen-Kostüm unterwegs sind.

Kritik auch aus den eigenen Reihen

Einige Menschen, wie zum Beispiel Polizist Harry Miller, freuen sich so gar nicht über die offene LGBTI*-Unterstützung. Laut dem Telegraph wären Miller „Messerstecher-Wagen“ weitaus lieber, da der Anstieg von Messerstechereien in London „schockierend“ sei. Das Problem an den speziellen Autos sei, dass die Polizei sich mit ihnen bei einem „sehr umstrittenen Thema“ scheinbar schon entschieden habe: „Die haben buchstäblich ihre Flagge gehisst und ihre Autos mit ihrer politischen Überzeugung bemalt.“ Wer einen solchen Wagen sehe, sehe keine Polizei, die sich um Menschen jeder politischen Gesinnung kümmere.

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