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Klage wird abgewiesen Kläger stellt sich gegen LGBTI* und Gleichstellungsgesetz

Von tr - 15.03.2021 - 14:00 Uhr
Videos zur Konversionstherapie gelöscht // © Mgov
Foto: Videos zur Konversionstherapie gelöscht // © Mgov
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James Domen ist ein ehemaliger Schwuler. Über den Vimeo-Streaming-Dienst wollte er Videos verbreiten, die die Problematik Konversionstherapie positiv darstellen. Doch das Unternehmen löschte die Clips und sperrte das Profil. Schwulissimo.de berichtete erst kürzlich über das Verbot der Heilung von Homosexualität in Deutschland.

Wie es zur Klage gegen Vimeo kam

Die erste Klage Domens verlor er bereits im Jahr 2019. Er ging in Berufung. Doch ein Gremium, bestehend aus drei Richtern, entschied erneut gegen seine Klage. Warum kam es zu den Videos? Der Ex-Schwule ist mittlerweile mit einer Frau verheiratet und Vater geworden. Seine sexuelle Orientierung änderte er, weil er seinen Glauben nach dem Christentum richtete. Er arbeitet gegen die LGBTI*-Rechte und stellt sich gegen das Gleichstellungsgesetz. Seiner Meinung nach, würde das eine „Superklasse“ für jeden aufbauen, der meint, zu LGBTI* zu gehören. Das würde auf die Kosten der Personen gehen, die heterosexuell sind.

Unterstellung böser Absichten und Diskriminierung von Vimeo

Im Jahr 2018 lud Domen fünf Videos hoch, bei denen es darum ging, die sexuelle Orientierung zu ändern, wenn diese nicht dem Heterosexuellen entspricht. Der Kläger unterstellt Vimeo böse Absichten. Man würde ihn aufgrund seiner ehemaligen Homosexualität und seiner Religion diskriminieren und nicht die Inhalte der Videos beurteilen. Doch Beweise dafür konnte er nicht liefern, berichtet LGBTQNATION am Sonntag.

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