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Paraguayische Transsexuelle ermordet LGBTI*-Organisation demonstriert für Gerechtigkeit

Von co - 08.08.2019 - 07:00 Uhr
Logo der Organisation Panambi // © facebook.com/panambiparaguay
Foto: Logo der Organisation Panambi // © facebook.com/panambiparaguay
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Für den kommenden Freitag (9. August) kündigte Panambi, die paraguayische Vereinigung der Transvestiten, Transgener und Transsexuellen, eine Demonstration vor dem Gericht der Stadt Luque an. Man will gegen die Straffreiheit für Hassverbrechen gegen Trans-Personen protestieren. Anlass ist das Hassverbrechen an der 28-jährigen Transsexuellen Romina Vargas, die 2017 ermordet wurde. Da sie keine andere Arbeit finden konnte, arbeitete Vargas als Sexarbeiterin in San Lorenzo, wo ein Mann sie wortlos erstach. Der mutmaßliche Täter war für seinen Hass auf die Trans*-Bevölkerung bekannt.


Noch nie wurde jemand für den Mord an einer Trans-Person verurteilt, so Panambi. Das Ziel der Organisation sei es, Gerechtigkeit für Vargas zu erreichen: Der Mörder dürfe seiner rechtmäßigen Strafe nicht entgehen. Für die Trans-Community Paraguays handele es sich dabei um einen wichtigen Präzedenzfall. Laut Panambi nähme die Zahl der Transgender-Gewaltopfer stetig zu – und ein Großteil der Fälle werde nicht einmal polizeilich untersucht.

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