SciFi Life
Roy Adams, David Jordan und Miranda North sind Teil des sechsköpfigen Astronauten-Teams, welches auf einer Mission auf dem Mars eine überraschende Entdeckung macht. Sie finden auf dem Planeten Erosionsspuren, welche auf eine frühere Wasserablagerung hindeuten. Da Wasser meistens auch den Hinweis auf Leben, gibt. Gehen sie der Sache genauer auf den Grund. In einer Probe findet die Crew tatsächlich eine große, lebendige Zelle und somit die erste Evidenz fremden Lebens im All. Während das Team noch untersucht, worum es sich bei dem Einzeller handelt, wie er aufgebaut ist und was er kann, entspinnen sich ethische Diskussionen über den Umgang mit außerirdischem Leben. Doch dann gerät die Forschung mehr und mehr aus den Fugen, als sich das einzellige Leben als intelligenter erweist, als angenommen. Als die Probe aus dem Mars verschwindet, sind die Konsequenzen für die Wissenschaftler auf der Raumstation nicht mehr kalkulierbar – ebenso wenig wie die sich anbahnenden Gefahren. Ihre Raumfahrtkapsel verlässt die kalkulierte Umlaufbahn und nähert sich der Erde an – und mit ihm der unbezwingbare Einzeller.
Regisseur Daniel Espinosa („Safe House“) hat für seinen Film zwei der gefragtesten Hollywood-Stars verpflichten können. Zum einen Jake Gyllenhaal („Prisoners“) und zum anderen Ryan Reynolds („Deadpool“). An ihrer Seite spielt u.a. die schwedische Newcomerin Rebecca Ferguson („Mission Impossible – Rogue Nation“). Ein wenig erinnert die Geschichte an den ersten Film der „Alien“-Reihe, doch dieses scheint durchaus gewollt zu sein. Und auch dieser Film wirft erneut die Frage auf, was würde die Menschheit tun, wenn sie außerirdisches Leben entdeckt? Es zerstören oder an einer Koexistenz zu arbeiten? Beeindruckende Bilder aus dem Weltraum gepaart mit einigen Fragen des Lebens. Sehenswert!
Im Kino ab 23. März