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Homophobes Mobbing Junger Inder begeht Selbstmord

Von co - 09.07.2019 - 12:26 Uhr
Junger Inder begeht Selbstmord // © facebook.com/Avinshu.patel.31
Foto: Junger Inder begeht Selbstmord // © facebook.com/Avinshu.patel.31
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Letzte Woche beging der 19-jährige Inder Avinshu „Avi“ Patel in Chennai Selbstmord. Am Vortag schrieb er auf Facebook über die homophoben Beschimpfungen, denen er tagtäglich ausgesetzt war: „Jeder weiß, dass ich ein Junge bin. Aber ich gehe, fühle, rede wie ein Mädchen.“ Und alle hassten ihn deswegen. Avi entschuldigte sich bei seiner Familie. Es sei nicht seine Schuld, dass er schwul ist.

Als er am Montag nicht zur Arbeit erschien, rief sein Arbeitgeber auf seinem Handy an. Die Polizei nahm ab und informierte über den Ertrinkungstod Avis. Für das Nagelstudio war der Selbstmord ein Schock: Laut The News Minute war Avi der talentierteste Lehrling seines Jahrgangs.

Im letzten September erklärte Indiens Oberster Gerichtshof das Gesetz gegen Homosexualität für verfassungswidrig. Vorher wurde gleichgeschlechtlicher Verkehr mit bis zu zehn Jahren Gefängnis bestraft. Trotz der Änderung haben LGBTQ*-Personen mit Diskriminierung von allen Seiten zu kämpfen.
 

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