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Giuliani attackiert Mamdani
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Giuliani attackiert Mamdani Streit um kostenlose Kinder-Betreuung in New York City

ms - 11.08.2026 - 14:00 Uhr
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Der frühere Bürgermeister von New York City Rudy Giuliani (82) hat den neuen Bürgermeister Zohran Mamdani (34) scharf angegriffen. Im Mittelpunkt seiner Kritik standen unter anderem Mamdanis Pläne für eine Ausweitung der kostenlosen Kinderbetreuung in der Stadt.

Das Wichtigste im Überblick

  • Der frühere New Yorker Bürgermeister Rudy Giuliani hat die Pläne von Bürgermeister Zohran Mamdani für kostenlose Kinderbetreuung angegriffen.
  • Giuliani behauptete, Kinder könnten dort lernen, ihre Eltern zu „hassen“ und ihre Geschlechtsidentität infrage zu stellen.
  • Mamdanis Kinderbetreuungskonzept konzentriert sich laut Aussage der Stadtregierung auf einen besseren Zugang zu bezahlbarer oder kostenloser Betreuung.
  • Mamdani hat zudem die Rechte von LGBTIQ+-Menschen zu einem Bestandteil seiner politischen Agenda gemacht.

Umerziehung von Kleinkindern? 

In einer Folge seiner Webshow „America’s Mayor Live“ stellte Giuliani die Frage, was einem sechs Monate alten Baby in einer Vorschule überhaupt beigebracht werden könne. Er behauptete anschließend, Kinder würden dort lernen, „die Eltern zu hassen“. Zugleich würden sie dazu ermuntert, ihr Geschlecht infrage zu stellen und, wie Giuliani es grob formulierte, „ihre Penisse abzuschneiden“. Anschließend weitete Giuliani seine Behauptungen aus. Kinder würden demnach lernen, dass es „okay ist, ein Transvestit zu sein“. Trans* Personen würden in Schulen kommen und Vorträge halten. Außerdem könnten Kinder ihr Geschlecht ändern, ohne ihre Eltern darüber zu informieren, weil „die Eltern der Feind sind“. 

Für diese Darstellung gibt es laut Auskunft der Stadtverwaltung keine Grundlage mit Blick auf das tatsächliche Kinderbetreuungskonzept Mamdanis. Dieses konzentriere sich darauf, Familien in New York City einen besseren Zugang zu bezahlbarer oder kostenloser Betreuung zu ermöglichen. Giulianis Aussagen stehen dabei im Kontext von landesweit hitzig geführten Debatten über trans* Menschen. Ähnliche Behauptungen über Schulen und geschlechtsangleichende Operationen für Kinder wurden auch von US-Präsident Donald Trump verbreitet.

Mamdani setzt auf LGBTIQ+-Rechte

Mamdani hat die Rechte von LGBTIQ+-Menschen indes zu einem sichtbaren Bestandteil seiner politischen Agenda als Bürgermeister von New York City gemacht. Während seines ersten LGBTIQ+ Pride Monats als Bürgermeister in diesem Jahr startete seine Regierung eine Kampagne mit dem Titel „Trans-Rechte sind Menschenrechte“. Zudem kündigte Mamdani Investitionen von 15 Millionen Dollar für geschlechtsangleichende medizinische Versorgung an, während die Einschränkungen auf Bundesebene gegen trans* Menschen zunehmen.

Giuliani griff Mamdani in seiner Sendung allerdings nicht nur wegen dessen Kinderbetreuungsplänen an. Er bezeichnete ihn überdies als einen „durch und durch überzeugten Kommunisten“ und behauptete außerdem, Mamdani habe „nie einen Job gehabt“. Außerdem machte er sich über dessen weitergehende Pläne für öffentlich finanzierte Dienstleistungen lustig.

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