Ausraster von Hudson Williams Heated Rivalry-Star zieht Grenze, neue Debatte um Privatsphäre
Ein Video mit dem kanadischen Schauspieler Hudson Williams (25) sorgt derzeit in den sozialen Netzwerken für viel Aufsehen. Der Star der Erfolgsserie Heated Rivalry geriet vor seiner vorübergehenden Unterkunft in Paris mit mehreren Personen aneinander, nachdem diese ihn dort um Autogramme gebeten hatten. Die Presse spricht von einem Ausraster des Jungstars.
Das Wichtigste im Überblick
- Ein Video zeigt Hudson Williams im Streit mit mehreren Personen vor seiner Unterkunft in Paris.
- Der Schauspieler wirft ihnen vor, ihm bis nach Hause gefolgt zu sein.
- Williams bezeichnet das Verhalten als grenzüberschreitend und weist Entschuldigungen zurück.
- Laut Berichten könnte es sich um Autogrammjäger und nicht um gewöhnliche Fans handeln.
- Der Vorfall entfacht erneut die Debatte über die Privatsphäre von Prominenten.
Grenze überschritten?
Wie das Branchenmagazin Variety berichtet, war Williams für einen kurzen Aufenthalt in der französischen Hauptstadt und war gerade auf dem Weg zu seiner Unterkunft, als ihn eine Gruppe von Menschen ansprach. Nach eigenen Angaben erkannte der Schauspieler sofort, dass ihm die Personen bis nach Hause gefolgt waren. Sichtlich verärgert sagte er zu ihnen: „Leute, ihr seid mir bis nach Hause gefolgt.“
Als einige der Anwesenden versuchten, sich zu entschuldigen, machte Williams deutlich, dass nicht die Bitte um ein Autogramm das Problem gewesen sei, sondern das Verfolgen bis zu seiner Unterkunft. In dem Video nimmt er die ihm gereichten Fotos entgegen und sagt: „Keine Entschuldigungen. So etwas macht man nicht. Das ist verdammt seltsam, okay? Ihr könnt so etwas nicht machen. Ihr seid keine Fans, ihr seid einfach nur Widerlinge, die mir hinterhergelaufen sind. Ihr habt eine Grenze überschritten, so etwas macht man nicht.“ Anschließend versucht Williams, die Fotos mit einem Feuerzeug anzuzünden. Als dies nicht gelingt, sagt er: „Ich werde sie drinnen verbrennen. Und jetzt verzieht euch. Ihr benehmt euch wie Geisteskranke. Nein, keine Entschuldigungen – verschwindet. Ich will sehen, wie ihr auf eure Fahrräder steigt und verschwindet.“
Nach Veröffentlichung des Videos wurden in sozialen Netzwerken die Namen mutmaßlich beteiligter Personen verbreitet. Ein weiterer Mann soll den Schauspieler zufolge ihn weiter verfolgt und beleidigt haben. Verschiedenen Berichten zufolge handelt es sich bei den Beteiligten nicht um gewöhnliche Fans, sondern um Personen, die gezielt Autogramme von Prominenten sammeln, um sie weiterzuverkaufen oder für ihre Sammlungen aufzubewahren. Offizielle Bestätigungen zu ihrer Identität oder ihren Absichten liegen bislang jedoch nicht vor.
Kritik an übergriffigem Verhalten
Der Vorfall rückt erneut die Frage nach den Grenzen zwischen öffentlichem Interesse und Privatsphäre in den Fokus. Bekanntheit nehme Prominenten nicht das Recht auf ein Privatleben, heißt es in der breiten medialen Berichterstattung. Für Williams ist es zudem nicht die erste Auseinandersetzung mit übergriffigem Verhalten. Bereits vor einigen Monaten hatten er und sein Heated Rivalry-Kollege François Arnaud öffentlich gegen toxisches Verhalten gegenüber der Besetzung der HBO-Max-Serie Stellung bezogen.
In einer gemeinsamen Erklärung auf Instagram schrieben die beiden Schauspieler: „Nennt euch nicht unsere Fans, wenn ihr homophobe, rassistische, frauenfeindliche, diskriminierende oder von parasozialem Verhalten und Engstirnigkeit geprägte Kommentare verbreitet. Wir brauchen eure von Hass vergiftete Liebe nicht.“ Sowohl Williams wie auch sein Kollege Connor Storrie zogen sich deswegen bereits aus den sozialen Medien zurück. Der aktuelle Vorfall verleiht dieser Botschaft neue Aktualität. Die Unterstützung von Künstlerinnen und Künstlern dürfe nicht dazu führen, deren persönlichen Freiraum zu verletzen oder sie bis an ihre Wohnadresse zu verfolgen, so das Fazit vieler Fan-Kommentare online.