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Neue Kerkeling-Verfilmung Hape Kerkeling und seine besondere Katzenliebe

Von ms - 14.07.2026 - 11:30 Uhr
Neue Kerkeling-Verfilmung
Foto: IMAGO / Future Image
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Die Verfilmung von Hape Kerkelings Katzen-Buch „Pfoten vom Tisch!“ nimmt konkrete Formen an. Für die geplanten Dreharbeiten im Großraum Köln sucht die Produktion derzeit rund 300 Komparsen. Gedreht werden soll im August und September, wie die Agentur Eick & Weber mitteilte. Interessierte können sich ab sofort online unter hape-casting.de bewerben.

Das Wichtigste im Überblick

  • Hape Kerkelings Buch „Pfoten vom Tisch!“ wird für das Kino verfilmt.
  • Für die Dreharbeiten im Großraum Köln werden rund 300 Komparsen gesucht.
  • Besonders gefragt sind Menschen, die zu verschiedenen historischen Zeitabschnitten passen.
  • Gesucht werden außerdem Kleindarsteller, Sprecherrollen und ein Double für den jungen Hape Kerkeling.
  • Bewerbungen sind bis zum 11. September online möglich.
  • Kerkeling betont die besondere Magie und Liebe zu Katzen 

Besondere Liebe zu Katzen

In seinem Buch beschreibt Entertainer und Komiker Hape Kerkeling seine besondere Beziehung zu Katzen und seine Erlebnisse mit den Tieren als Haustiere. Die geplante Kinofassung erzählt die Geschichte auf mehreren Zeitebenen: Die Handlung führt durch die 1970er Jahre, die 1990er Jahre, das Jahr 2009 und die Gegenwart. Wegen der verschiedenen Zeitabschnitte sucht die Produktion Menschen, deren Erscheinungsbild zu den jeweiligen Jahrzehnten passt. 

Besonders benötigt werden Mädchen und Jungen im Alter zwischen zehn und 13 Jahren, die in Szenen mit Schulklassen aus den 1970er Jahren mitwirken sollen. Darüber hinaus werden Frauen und Männer gesucht, die unter anderem Rollen als Nachbarn, Menschen aus dem Ruhrgebiet, Passanten, Flughafenreisende oder Besucher einer Autorenlesung übernehmen können. Für einzelne Szenen werden außerdem Personen gesucht, die Freude am Singen und Tanzen haben.

Historisches Erscheinungsbild

Bei der Auswahl legt die Produktion Wert auf ein möglichst natürliches Aussehen. Jungen und Männer sollten nach Möglichkeit längere Haare haben, die mindestens bis zu den Ohren reichen. Rasierte Seiten oder ein rasierter Nacken seien für die historischen Szenen nicht geeignet. Mädchen und Frauen sollten mindestens kinnlange Haare tragen. Die Casting-Agentur empfiehlt Bewerbern, ihre Haare bis zur Kostümprobe im August in Köln wachsen zu lassen. Zudem müssen Teilnehmer bereit sein, für die Dreharbeiten gegebenenfalls einen historischen Haarschnitt zu tragen. Nicht vorgesehen sind unter anderem gefärbte oder gesträhnte Haare, Sonnenbankbräune, Zahnspangen, künstliche Fingernägel, Permanent-Make-up sowie sichtbare Piercings und Tattoos.

Rollen mit Text und Doubles

Neben klassischen Komparsenrollen sucht die Produktion auch Kleindarsteller sowie Personen für Sprechrollen. Zusätzlich werden zehn Doubles benötigt. Darunter befindet sich ein Double für den jungen Hape Kerkeling im Alter von zehn bis zwölf Jahren. Gesucht wird ein Junge mit einer Körpergröße von etwa 1,43 Metern und Kleidergröße 164. Wer bis zum 11. September keine Rückmeldung von der Casting-Agentur erhält, wurde nach Angaben der Verantwortlichen nicht für die Produktion ausgewählt.

Geheimnisvolle Tiere 

Hape Kerkeling verbindet seit seiner Kindheit eine besondere Beziehung zu Katzen. In seinem Buch „Pfoten vom Tisch! Meine Katzen, andere Katzen und ich“ erzählt der Entertainer und Komiker von seinem Leben mit den Tieren, von früheren und heutigen Katzengefährten sowie von den Erfahrungen, die er mit ihnen gemacht hat. Das Werk ist zugleich eine persönliche Liebeserklärung an die Tiere und verbindet humorvolle Geschichten mit Beobachtungen über das Zusammenleben von Mensch und Katze. Kerkeling beschreibt Katzen als eigenwillige und faszinierende Wesen: „Die Katze ist ein mysteriöses und geradezu mystisches Wesen. Ich hatte bei jeder Katze, die ich hatte, das Gefühl, dass die Katze immer irgendwas über mich weiß, was ich selber gar nicht weiß.“ An anderer Stelle betonte er zudem: „Ich glaube, Katzen halten uns ihr ganzes Leben lang für ihre Kinder. Sie werden niemals müde, uns zu erziehen und an das Wesentliche zu erinnern.“

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