Direkt zum Inhalt
Rückzug von den sozialen Medien
Foto: IMAGO / SOPA Images
ANZEIGE

Rückzug von Social Media „Heated Rivalry“-Stars ziehen Konsequenzen

ms - 26.05.2026 - 13:30 Uhr
Loading audio player...

Die Schauspieler Hudson Williams und Connor Storrie, bekannt aus dem schwulen Hockey-Drama „Heated Rivalry“, haben ihren Umgang mit sozialen Medien deutlich verändert. Beide Darsteller entfolgten jetzt auf Instagram sämtlichen Accounts und sorgen damit für Diskussionen innerhalb der Fangemeinde.

Das Wichtigste im Überblick

  • Hudson Williams und Connor Storrie haben auf Instagram allen Accounts entfolgt.
  • Hintergrund ist offenbar zunehmendes grenzüberschreitendes Verhalten von Fans.
  • Williams wurde zuletzt auch Ziel rassistischer Angriffe.
  • Fans spekulierten öffentlich über seine Sexualität und sein Privatleben.
  • Unterstützer sehen den Schritt als Schutz der psychischen Gesundheit.

Unter andauernder Beobachtung 

Besonders für den 25-jährigen Williams markiert die Entscheidung einen auffälligen Schritt. Der Schauspieler war durch die Streaming-Serie innerhalb kurzer Zeit international bekannt geworden und rückte dadurch zunehmend in den Fokus intensiver Online-Fankultur. Queere Medien werteten die Veränderungen als Versuch, mehr Privatsphäre zu schaffen. Auch Co-Star Connor Storrie habe seine Social-Media-Aktivitäten entsprechend angepasst. Beobachter sehen darin ein Zeichen dafür, dass beide Schauspieler ihre Beziehung zu digitalen Fanräumen neu ordnen wollen.

Der Schritt erfolgt nach Monaten großer öffentlicher Aufmerksamkeit. Anfang Mai hatten Williams und Storrie gemeinsam ihren ersten Auftritt bei der Met Gala absolviert. Parallel dazu nahm laut Berichten auch die öffentliche Beobachtung und Kommentierung ihres Privatlebens deutlich zu.

Angriffe auf Williams 

Zudem sah sich Williams in den vergangenen Monaten offenbar verstärkt Anfeindungen im Netz ausgesetzt. Serien-Schöpfer Jacob Tierney verurteilte die rassistischne Angriffe gegen den Schauspieler. Auch weitere Mitglieder des Casts solidarisierten sich mit Williams und kritisierten persönliche Attacken einzelner Nutzerinnen und Nutzer. In sozialen Netzwerken kursierten demnach Berichte über beleidigende Inhalte, mutmaßliches Stalking an Hotels und Flughäfen sowie Forderungen von Fans, Williams solle sich öffentlich zu seiner Sexualität äußern. 

Zudem hätten sogenannte „Shipper“ seine Bitte ignoriert, Spekulationen über eine reale Beziehung zwischen ihm und Connor Storrie zu unterlassen. Aus dem Umfeld von Williams war dabei zuletzt zu hören, er habe „wirklich monatelang versucht, bodenständig und echt zu sein“, doch manche Menschen hätten „keinen Respekt für Grenzen und Anstand gegenüber ihrer Selbstbezogenheit“.

Verständnis von Fans 

Viele Fans reagierten verständnisvoll auf den Rückzug der Schauspieler aus sozialen Medien. Eine Person erklärte, sie unterstütze „alles, was Hudson tun muss, um sich selbst zu schützen“, da sein „mentales und emotionales Wohlbefinden das Wichtigste“ sei. Andere forderten ebenfalls dazu auf, die Entscheidung der Darsteller zu respektieren. Ein weiterer Kommentar lautete: „Schütze deine Ruhe und die Grenzen, die du setzt“, verbunden mit der Zusicherung, echte Fans würden „dich und deine Kunst unterstützen, egal was passiert“.

Williams lebt nach Medienberichten in einer Beziehung mit Katelyn Rose Larson. Der Schauspieler hatte Fans zuletzt darum gebeten, das sogenannte „Shipping“ mit Connor Storrie zu beenden. Teile der Online-Community hätten zunehmend die Grenzen zwischen der fiktiven Liebesgeschichte der Serie und dem realen Leben der Darsteller verwischt. Die Debatte reiht sich in eine breitere Diskussion über Fankultur in queeren und queerfreundlichen Community  ein. Dabei geht es um die Frage, wie Spekulationen über Sexualität, invasive Kommentare oder romantische Projektionen die persönliche Freiheit von Schauspielerinnen und Schauspielern beeinträchtigen können.

Debatte über Grenzen 

Bereits Anfang des Jahres hatte Williams in einem Podcast über die psychischen Belastungen seines plötzlichen Ruhms gesprochen. Im Gespräch mit „Shut Up Evan“ erklärte er, er und Storrie hätten „in 30 Tagen lernen müssen, was viele Schauspieler in fünf Jahren lernen“. Zudem schilderte er Situationen, in denen er sich durch die neue Aufmerksamkeit unsicher gefühlt habe. Er sprach von einer „anderen Existenz“, in der er sich „ständig auf der Verteidigung“ befinde. 

Auch unerlaubte Paparazzi-Fotos kritisierte Williams und bezeichnete die Frage von Zustimmung und Privatsphäre als eine Angelegenheit menschlicher Würde. Innerhalb der Fangemeinde hat der Rückzug der Schauspieler inzwischen eine größere Diskussion über Grenzen und Verantwortung ausgelöst. Viele Unterstützer sehen darin keine Abkehr von den Fans, sondern einen notwendigen Schritt zum Schutz der eigenen psychischen Gesundheit und Sicherheit.

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Aufregung um Andrew Scott

Fotos sorgen für Aufmerksamkeit

Schauspieler Andrew Scott sorgt mit neuen freizügigen Fotos für viel Aufmerksamkeit und spielt mit seinem Image als harter schwuler „Daddy“.
Serie von Dustin Lance Black

Schwuler Bruder als Inspiration

Oscar-Preisträger Dustin Lance Black hat eine neue Mini-Doku über queere Rockgeschichte produziert, inspiriert von seinem schwulen verstorbenen Bruder.
Hochzeit nach 23 Jahren

Richard Arnold zeigt Ehemann

„Good Morning Britain“-Moderator Richard Arnold hat seinen Partner Stuart nach 23 gemeinsamen Jahren bei einer privaten Zeremonie geheiratet.
Finale von „Emily in Paris“

Letzte Staffel ist abgedreht

Die sechste Staffel von „Emily in Paris“ ist abgedreht und soll an Heiligabend 2026 das Finale der Netflix-Serie einläuten.
Aufsehen um Orville Peck

Intimitäten mit NFL-Star

Der schwule Country-Sänger Orville Peck berichtet von einem heißen Kuss mit einem Raiders-Spieler und gibt Hinweise auf dessen mögliche Identität.
Neue Serie von Greg Berlanti

HBO Max bestellt 15 Folgen

"Love, Simon"-Regisseur Greg Berlanti entwickelt mit seinem Ehemann für HBO Max eine neue Familiendramaserie mit Ray Romano und Joshua Jackson.
Matthew Lillard schämt sich

Er bereut Rückkehr zu „Scream 7“

Der Schauspiel-Liebling der schwulen Community, Matthew Lillard, bereut seine Rückkehr zu „Scream 7“ nach der Entlassung von Melissa Barrera.
AFL-Star zeigt schwule Seite

Aufsehen über freizügigen Auftritt

Der bisexuelle AFL-Star Mitch Brown spielt in ANDYs neuem Musikvideo seinen männlichen Liebespartner und setzt ein sexy Zeichen für Vielfalt im Sport.