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Schutz für trans* Jugendliche
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Schutz für trans* Jugendliche Millionenprogramm für die Versorgung in Kalifornien

ms - 07.07.2026 - 10:00 Uhr
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Der US-Bundesstaat Kalifornien richtet ein finanzielles Sicherheitsnetz für die Gesundheitsversorgung von trans* Jugendlichen ein. Ein von Gouverneur Gavin Newsom unterzeichneter Haushalt sieht einmalig 26 Millionen US-Dollar vor, um den Zugang zu medizinischer Versorgung für trans* Jugendliche zu schützen.

Das Wichtigste im Überblick

  • Kalifornien stellt 26 Millionen US-Dollar für die Gesundheitsversorgung von trans* Jugendlichen bereit.
  • Weitere 30 Millionen US-Dollar sollen Finanzierungslücken bei Anbietern schließen.
  • Die Mittel sollen den Zugang zu medizinisch notwendiger Versorgung sichern.
  • LGBTIQ+-Organisationen begrüßen die Entscheidung des Bundesstaates.
  • Gouverneur Gavin Newsom betont die Verbindung von solider Finanzpolitik und Investitionen in öffentliche Leistungen.

Historische Investition 

Zusätzlich wurden 30 Millionen US-Dollar eingeplant, um Lücken bei der Finanzierung von Gesundheitsdienstleistern auszugleichen. Hintergrund sind Kürzungen der Trump-Regierung bei Mitteln für das staatliche Medi-Cal-Programm sowie weitere Einnahmeausfälle. „Diese historische Investition wird dazu beitragen, den Zugang zur Versorgung aufrechtzuerhalten, die Anbieter zu unterstützen, die diese lebensrettende Arbeit leisten, und trans* Jugendlichen zeigen, dass Kalifornien sie nicht im Stich lassen wird“, sagte Kathy Moehlig, Direktorin von Trans-Family Support Services, in einer Stellungnahme.

Gouverneur Gavin Newsom stellte den verabschiedeten Haushalt als Beispiel dafür dar, dass verantwortungsvolle Haushaltsführung und Investitionen in wichtige öffentliche Angebote miteinander vereinbar seien. „Jahrzehntelang wurde uns erzählt, Regierungen müssten sich zwischen einem ausgeglichenen Haushalt und Investitionen in die Menschen entscheiden. Kalifornien hat bewiesen, dass das eine falsche Alternative ist“, so Newsom. „Dieser Haushalt spiegelt Jahre disziplinierter Entscheidungen wider, die historische Rücklagen aufgebaut, Schulden abgebaut, unsere Wirtschaft gestärkt und transformative Investitionen in Bildung, Gesundheitsversorgung, Wohnungsbau, Infrastruktur und Chancen ermöglicht haben. Wir hinterlassen Kalifornien stärker, als wir es vorgefunden haben – und hinterlassen der nächsten Generation einen Bundesstaat, der finanziell stabil, wirtschaftlich führend und auf alles vorbereitet ist, was als Nächstes kommt.“

Langer Kampf um Haushalt 

Der Gouverneur äußerte sich dabei nicht ausdrücklich zu den Mitteln für die Gesundheitsversorgung von trans* Menschen. Nach Angaben von LAist wurde der Haushalt erst nach monatelangen Verhandlungen beschlossen, während Kalifornien versuchte, jahrelange Haushaltslücken zu schließen. In Newsoms ursprünglichem Vorschlag war die Finanzierung für geschlechtsangleichende medizinische Versorgung nicht enthalten. Abgeordnete nahmen den Fonds jedoch wieder in den Haushaltsentwurf auf, sodass die Mittel schließlich Bestandteil des endgültigen Budgets wurden. Für die Aufnahme der Gelder hatten sich zahlreiche LGBTIQ+-Organisationen eingesetzt. Ein Bündnis verschiedener Gruppen erklärte, die Summe sei notwendig, um den Zugang zu medizinisch erforderlicher Versorgung für trans* Menschen, geschlechtlich vielfältige Personen und intergeschlechtliche Menschen in Kalifornien zu gewährleisten. 

Freude bei queeren Verbänden 

„Die Gesundheitsversorgung für trans* Menschen bleibt in Kalifornien legal und medizinisch notwendig, und unser Bundesstaat hat die Verantwortung sicherzustellen, dass diese Schutzmaßnahmen auch tatsächlich umgesetzt werden. Wenn Gemeinschaften gezielten Angriffen auf Bundesebene ausgesetzt sind, hat Kalifornien bereits zuvor gehandelt, um den Zugang zur Versorgung zu schützen und unsere Werte zu bewahren. Dies ist nicht anders“, sagte Tony Hoang, Geschäftsführer von Equality California. Hoang ergänzte: „Der Gouverneur und das Parlament sollten handeln, um Anbieter zu stabilisieren, Patientinnen und Patienten zu schützen und sicherzustellen, dass trans* Jugendliche und ihre Familien nicht ohne Möglichkeiten bleiben.“

Nach der Verabschiedung des Haushalts begrüßten LGBTIQ+-Organisationen die Entscheidung. „Wir sind Gouverneur Newsom, politischen Entscheidungsträgern und Aktivisten dankbar, die Maßnahmen ergriffen haben, um den Zugang zu Versorgung für unsere Gemeinschaft in Kalifornien zu schützen. Unsere Organisation wird weiterhin dafür kämpfen, unsere Gemeinschaft zu schützen und zu unterstützen. Unser politisches Team wird die Umsetzung dieser Mittel weiter verfolgen und sicherstellen, dass diese Gelder weiterhin den Lebensunterhalt und die Bedürfnisse unserer Gemeinschaft im gesamten Bundesstaat unterstützen“, so Bamby Salcedo, Präsidentin und Geschäftsführerin der Trans-Latin Coalition.

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