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Alles nur Show bei Queer Eye

Alles nur Show bei Queer Eye Nun spricht auch Tan France vom giftigen Klima hinter den Kulissen

ms - 26.06.2026 - 12:30 Uhr
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Der Streit geht weiter! Zunächst berichtete der Innenarchitekt Bobby Berk von Mobbing und Anfeindungen im Team der sehr erfolgreichen Netflix-Serie „Queer Eye“, dann meldete sich Karamo Brown zu Wort und bestätigte ein hasserfülltes Klima hinter den Kulissen. Nun schließlich sprach Tan France erstmals über die Konflikte innerhalb der Besetzung der Netflix-Serie. 

Das Wichtigste im Überblick

  • Tan France berichtet von einem Streit mit einem nicht namentlich genannten Cast-Mitglied.
  • Anlass war sein noch nicht erfolgtes Coming-Out gegenüber seiner Familie zu Beginn der Dreharbeiten.
  • Auch andere Mitglieder der Fab Five berichteten bereits über Spannungen im Team.
  • Karamo hatte zuvor von Mobbing-Erfahrungen gesprochen, Berk ebenso.
  • Offenbar gab es bereits ab der ersten Staffel Streit unter den Queer Eye-Mitgliedern

Streit bereits bei Staffel 1 

Hintergrund und Ausgangspunkt der Streitigkeiten sei dabei eine Situation zu Beginn der Dreharbeiten der ersten Staffel im Jahr 2017 gewesen – von Beginn an scheint die „Heile Welt“ der Fab Five demnach mehr Show als Tatsache gewesen zu sein. In einem Podcast-Auftritt sagte France, ein Mitglied der Fab Five habe sich damals kritisch über ihn geäußert, nachdem bekannt geworden sei, dass er seiner Familie gegenüber noch nicht geoutet gewesen sei. Er erklärte: „Ich habe das noch nie gesagt, und ich werde auch nicht sagen, wer es war, aber während der Dreharbeiten der ersten Staffel war jemand im Cast ziemlich verärgert über mich, als er erfuhr, dass ich meiner Familie gegenüber noch nicht geoutet war.“ 

Der nicht namentlich genannte Cast-Kollege habe dies als Widerspruch zur Botschaft der Sendung gesehen. Laut France habe diese Person gesagt: „Du bist im Grunde ein Verräter an der Show, wenn du nicht geoutet bist. Wie kannst du bei ‚Queer Eye‘ sein und es nicht in die Welt hinausschreien?“ France schilderte, er habe daraufhin seine persönliche Situation erläutert und auf seine Erfahrungen hingewiesen. Er sagte: „Du hast keine Ahnung von meiner Erfahrung als queerer Muslim, als queerer Mensch of Color, als queerer Migrant. Es ist einfach, so etwas zu sagen, aber du wirst nie verstehen, wie es ist, als Person of Color zu versuchen, sich zu outen, wenn in deiner Community nie jemand diese Worte gesagt hat.“ 

Show vor der Kamera, Stress dahinter 

Zuvor hatte bereits Queer Eye-Mitglied Bobby Berk nach seinem Ausstieg aus der Show von einer „Situation“ mit France gesprochen. „Tan und ich hatten einen Moment“, sagte Berk 2024. „Da gab es eine Situation, und das ist zwischen Tan und mir. Es hat nichts mit der Show zu tun. Es war etwas Persönliches, das sich aufgebaut hatte – und nur zur Klarstellung: nichts Romantisches.“ Auch Karamo Brown hatte anschließend über Spannungen innerhalb der Besetzung gesprochen und kurzfristig einen gemeinsamen Interviewtermin abgesagt. Sein Team begründete dies mit dem Schutz seiner mentalen Gesundheit und äußerte laut damaliger Darstellung die Sorge, „gemobbt zu werden“. 

Brown indes erklärte, dass er sich „seit Jahren geistig und emotional missbraucht“ fühle. In einem konkreten Fall habe seine Mutter, die zu Besuch am Set war, zufällig eine dieser Szenen erlebt. So sollen Jonathan Van Ness, Tan France und Antoni Porowski schlecht über Browns „Lebensstilentscheidungen“ gelästert haben. Die Mutter habe ihrem Sohn von den Bemerkungen erzählt, was noch mehr zu den Spannungen zwischen ihm und den drei Kollegen geführt habe, die offenbar bis heute anhalten. Je mehr ans Licht kommt, desto leichter lässt sich vielleicht sagen: Gut, dass die Netflix-Serie „Queer Eye“ nach zehn Staffeln ein Ende gefunden hat

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