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Kritik an Trump Mobile
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Kritik an Trump Mobile Technik-Pannen und Zweifel an der Herkunft

ms - 22.05.2026 - 14:00 Uhr
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Das neue T1-Smartphone von Trump Mobile sorgt bereits vor seinem offiziellen Verkaufsstart derzeit für heftige Diskussionen und Heiterkeit. Nachdem sich die Einführung monatelang verzögert hatte, wurden nun erste Geräte an Journalisten und Techniktester ausgeliefert.

Das Wichtigste im Überblick

  • Trump Mobile verschickt erste T1-Smartphones an Medienvertreter.
  • Das Gerät sollte ursprünglich vollständig in den USA produziert werden.
  • Inzwischen wurde die Werbeaussage deutlich abgeschwächt.
  • Technikexperten vermuten ein umgelabeltes Smartphone eines anderen Herstellers.
  • In sozialen Netzwerken sorgen Preis und Design für Spott.

Viel Glanz von außen

Das goldfarbene Android-Smartphone war zuvor mit großem Werbeaufwand angekündigt worden. Käufer konnten das Gerät mit einer Anzahlung von 100 Dollar reservieren. Insgesamt sollen Vorbestellungen im Wert von rund 59 Millionen Dollar eingegangen sein. Besonders hervorgehoben wurde anfangs die Behauptung, das Smartphone werde vollständig in den USA hergestellt. Inzwischen verwendet Trump Mobile jedoch andere Formulierungen. Nun heißt es, das Gerät sei „mit amerikanischen Werten entwickelt“ worden. Auf der Verpackung steht außerdem, das Smartphone sei „mit Stolz in den USA zusammengebaut“ worden.

Der NBC-Technikreporter Brian Cheung gehörte zu den ersten Medienvertretern, die ein Gerät erhielten. Nach eigenen Angaben bekam er bereits vor dem Kauf eine Warnmeldung seiner Bank, die nachfragte, ob er tatsächlich 100 Dollar an Trump Mobile überweisen wolle. Zusätzlich sorgte das Design des Telefons in sozialen Netzwerken für Häme. Nutzer bemerkten, dass die abgebildete US-Flagge offenbar nur elf Streifen zeigt.

Mogelpackung Trump-Phone?

Cheung äußerte zudem erhebliche Zweifel an der Eigenentwicklung des Smartphones. „Wir glauben, dass dies lediglich ein umverpacktes Smartphone eines anderen Herstellers ist“, erklärte er. Besonders kritisch seien dabei mögliche rechtliche Fragen rund um die ursprüngliche „Made in America“-Werbung. Mehrere Beobachter vermuten, dass es sich beim T1 um eine angepasste Version des HTC U24 Pro handelt. Das Android-Gerät weist laut Berichten ein ähnliches Design auf und ist deutlich günstiger erhältlich als das Trump-Modell.

In sozialen Netzwerken wurde die Kritik entsprechend deutlich formuliert. Nutzer schrieben unter anderem: „Sie haben zu hundert Prozent einfach ein veraltetes Handy neu gebrandet“ oder „Ein 45-Dollar-Handy mit einem 500-Dollar-Preisschild.“ Dem Bericht zufolge kostet ein neues HTC U24 Pro rund 450 Dollar. Gebrauchte oder überarbeitete Modelle seien teilweise bereits für rund 150 Dollar erhältlich.

Kritiker werfen Trump Mobile vor, ein bestehendes Smartphone lediglich optisch verändert zu haben. Auffällig sei zudem, dass die Plattform Truth Social bereits vorinstalliert sei. Der Bericht bewertet das Projekt insgesamt als hastig umgesetzt und sieht darin ein weiteres umstrittenes Geschäftsmodell im Umfeld der Trump-Familie. Besonders erfreut von dem vermeintlichen Flop zeigt sich online auch die queere Szene – viele Freuen sich angesichts der Politik von Trump, endlich mal wieder über den Präsidenten lachen zu können. Ein schwuler User kommentierte: „Kommunikation war ja noch nie Trumps Stärke, wohl auch nicht, wenn es im Handys geht.“

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