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Neue Hoffnung bei Alan Cumming Ist das Ende der „dunklen Phase“ der USA bald erreicht?

Von ms - 18.05.2026 - 16:00 Uhr
Neue Hoffnung bei Alan Cumming
Foto: IMAGO / Cover-Images
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Der bisexuelle britische Schauspieler Alan Cumming (61) hat die politische Entwicklung in den USA unter Präsident Donald Trump deutlich kritisiert. In einem Interview sprach der Emmy-Preisträger über gesellschaftliche Spannungen, die zunehmende Anti-LGBTIQ+-Gesetzgebung und seinem trotzdem hoffnungsvollen Blick in die Zukunft. 

Das Wichtigste im Überblick

  • Alan Cumming äußert sich kritisch zur politischen Lage in den USA.
  • Cumming sieht die Trump-Regierung „am Ende einer Phase“.
  • Der schwule Schauspieler fordert mehr gesellschaftliche Offenheit und Zusammenhalt.
  • Cumming ist Moderator der neuen True-Crime-Serie „The Killer Among Us“

Kriminalfälle und echte Verbrechen

Cumming, bekannt aus Produktionen wie „James Bond 007 – GoldenEye“, „Spy Kids“ und der Realityshow „The Traitors“, übernimmt aktuell in der neuen True-Crime-Serie „The Killer Among Us“ die Rolle des Moderators. In der Sendung werden Kriminalfälle behandelt, bei denen Täter aus engen Freundes- oder Bekanntenkreisen stammen. „Man sitzt die ganze Zeit auf der Stuhlkante! Tatsächlich sieht man den Killer bereits. Es ist sehr theatralisch und dramatisch. Ich führe das Publikum durch die Geschichte und schaffe die Stimmung“, sagte Cumming. „Ich mag Projekte mit cleveren Wendungen. Es ist verrückt, dass in diesem Stadium meiner Karriere etwas so Verrücktes und Unerwartetes wie The Traitors alles ins Rollen gebracht hat.“ Demnächst wird er auch in einer schwulen Hauptrolle in der neuen Serie „Tip Toe“ von Mastermind Russell T Davies (Queer as Folk) zu sehen sein.

Der Schauspieler sieht den Erfolg von True-Crime-Formaten auch im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Unsicherheiten und politischen Krisen. „Als ob die Dinge in Amerika nicht schon angsteinflößend genug wären, kommt jetzt noch mehr dazu! So viel passiert in unserer Welt und in unserer Politik. Egal, wie wir dazu stehen – wir sind machtlos“, sagte Cumming. „Es gibt momentan so vieles in unserer Kultur, das wir nicht kontrollieren können, und wir fühlen uns hilflos.

Licht am Ende des Tunnels?

Der offen bisexuelle Schauspieler engagiert sich seit Jahren öffentlich für Gleichberechtigung und LGBTIQ+-Rechte. Mit Blick auf die aktuelle politische Lage in den USA äußerte er sich besonders kritisch gegenüber der Trump-Regierung: „Ich glaube, man sieht bereits die Risse. Die Trump-Regierung rudert panisch und zeigt gerade ihre schlimmsten Seiten und ihre größte Missachtung für die Rechte der Menschen. Die Leute beginnen umzudenken und Dinge zu hinterfragen. Ich glaube wirklich, dass wir uns am Ende einer Phase befinden.“

Trotz der gesellschaftlichen Spannungen zeigte sich Cumming optimistisch. Die Mehrheit der Menschen wolle keine Einschränkung von Bürgerrechten akzeptieren. „Wir müssen unsere Kultur verändern, damit sie freundlicher und offener wird“, sagte der Schauspieler. „Das wird lange dauern, aber das Ende ist in Sicht. Ich glaube, die Mehrheit der Menschen will das nicht.“

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