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Debatte um Caitlyn Jenner

Debatte um Caitlyn Jenner Wut über neue trans* Reiserichtlinien ist schnell vorbei

ms - 21.04.2026 - 12:30 Uhr
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Die berühmte trans* Aktivistin und Unternehmerin Caitlyn Jenner (76) hat erklärt, dass sie nach anfänglicher Kritik an der Politik des US-Präsidenten trotz der bestehenden Problematik rund um ihren Reisepass weiterhin eine Unterstützerin von Donald Trump bleibt. Dies bekräftigte sie jetzt in einem Interview mit Fox News. 

Das Wichtigste im Überblick:

  • Caitlyn Jenner unterstützt weiterhin Donald Trump, trotz Problemen mit ihrem Reisepass.
  • Trump-Administration hatte eine Exekutivverordnung erlassen, die besagt, dass der Reisepass das bei der Geburt dokumentierte Geschlecht anzeigt.
  • Nach der Erneuerung ihres Reisepasses erhielt Jenner diesen mit einem männlichen Geschlechtseintrag zurück.
  • Jenner hat Trump einen Brief geschrieben, aber noch keine Antwort erhalten.
  • Sie betont, dass der Geschlechtseintrag nicht „das größte Thema“ sei.

Debatte um Geschlechtseintrag im Reisepass

Jenner, die sich nach ihrer Transition intensiv dafür einsetzte, dass alle ihre Dokumente, einschließlich Reisepass und Geburtsurkunde, ihr neues Geschlecht widerspiegeln, berichtete zuvor von einem Problem, das sie nach der Erneuerung ihres Reisepasses erlebte. Der Reisepass wurde mit einem männlichen Geschlechtseintrag zurückgeschickt, obwohl sie eine geänderte Geburtsurkunde vorlegte, um den Fehler zu korrigieren. „Ich mache Präsident Trump keinen Vorwurf, ich liebe ihn“, sagte Jenner. Dies, obwohl die Trump-Administration eine Exekutivverordnung erlassen hatte, die besagt, dass der Reisepass das bei der Geburt dokumentierte Geschlecht anzeigen muss. Diese Regelung hat bereits für einige trans* Amerikaner zu erheblichen Reiseproblemen geführt und auch zu mehreren rechtlichen Auseinandersetzungen.

Jenner erklärte weiter, dass sie vor zwei Monaten einen Brief an Trump geschickt habe, der auch in Mar-a-Lago zugestellt wurde. Eine Antwort habe sie jedoch noch nicht erhalten. „Ich mache ihm überhaupt keinen Vorwurf. Ich liebe den Kerl und was er tut“, sagte sie gegenüber Moderatorin Tomi Lahren. Trotz des Problems mit ihrem Geschlechtseintrag im Reisepass betonte Jenner, dass dies nicht das „größte Thema“ sei. „Ich versuche jetzt herauszufinden, was der nächste Schritt ist, um das zu klären, weil, wie wir wissen, muss man mittlerweile auch beim Wählen einen ordnungsgemäßen Ausweis haben. Den habe ich nicht“, erklärte sie. 

Umstrittene Persönlichkeit 

Vor ihrer jüngsten Aussage hatte Jenner, die sechs leibliche Kinder aus drei Ehen hat, gegenüber den US-Medien ihrer Enttäuschung und Wut Luft gemacht: „Was soll ich tun? Das ist eine Sicherheitsfrage. Ich kann nicht mehr international reisen. Ich kann meinen Reisepass nicht nutzen.“ In der queeren Community selbst ist Jenner, die sich 2015 als trans* outete, sehr umstritten, gerade auch wegen ihrer Nähe zu US-Präsident Trump. Im Januar 2025 wurde Jenner zuletzt stark kritisiert, weil sie Donald Trump weiterhin unterstützte, nachdem dieser als 47. Präsident vereidigt worden war. Trotzdem erklärte die trans* Olympionikin Jenner, dass sie „genauso glücklich, eigentlich noch glücklicher“ darüber sei, die Amtseinführung von Präsident Trump zu feiern.

In seiner Antrittsrede hatte Trump erneut trans* Menschen verbal angegriffen, bevor er mehrere Exekutivbefehle unterschrieb, darunter eine, die die sogenannten „gender-ideologischen“ Richtlinien aufhob. Seitdem hat die Trump-Administration mehrfach Gesetze erlassen, die sich gegen die queere Community richten – darunter der Ausschluss von trans* Mitarbeitern beim Militär und ein Verbot von trans* Sportlerinnen bei den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles.

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