Wahlkampf einer Transgender-Frau Reality-Show zeigt wenig Wahrheit und will monetarisieren
Trans-Sportlerin möchte Gouverneur werden
Caitlyn Jenner ist eine US-amerikanische TV- und Sport-Bekanntheit. Sie gewann bei den Olympischen Spielen 1976 Gold im Zehnkampf, hielt darin sogar den Weltrekord. In der Reality-Show „I am Cait” dreht es sich um sie und ihr Leben in der Trans-Welt. Allerdings geht es hier offenbar mehr darum, viel Geld zu verdienen, als die Wahrheit zu zeigen.
„I am Cait“
Manch einer empfand ihr Verhalten jedoch als Verrat und Heuchelei. So wollte sie angeblich etwas lernen und besuchte daher Trans-Hilfezentren. Diese setzten sich für missbrauchte Trans-Frauen ein. 2016 begann ihre schillernde Befürwortung gegenüber Donald Trump, der ein Jahr später Präsident der Vereinigten Staaten wurde. 2018 folgte die Einsicht. Cait erklärte, sie könne keinen unterstützen, der gegen die LGBTI*-Gemeinschaft sei. Doch sie kündigte an, als Gouverneur zu kandidieren und machte bei ihrem Wahlkampf andere Trans-Menschen ebenso zu politischen Schachfiguren, wie es Trump getan hatte.
Das Vertrauen fehlt
Nach dem Einsatz für Trump, hat Cait kaum etwas getan, um das Vertrauen der LGBTI*-Community wiederzuerlangen. Im Gegenteil, sie positioniert sich als Republikanerin und versucht, die negative Stimmung aus dem Trump-Flügel zu nutzen, um den aktuellen Gouverneur zu ersetzen. Vielleicht denkt sie, die Stimmen der Wähler sicher zu haben, weil sie selbst eine Trans-Frau ist, schrieb advocate.