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Ausschluss bei Miss America Veranstalter spricht Verbot für trans* Frauen aus

Von ms - 17.04.2026 - 12:00 Uhr
Ausschluss bei Miss America
Foto: IMAGO / UPI Photo
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Die Organisation Miss America hat ihre Teilnahmebedingungen präzisiert und erklärt, dass Bewerberinnen „natürlich geborene Frauen“ sein müssen. Ein Sprecher teilte dazu jetzt mit, dass die Formulierung der Richtlinie bereits Anfang 2026 überarbeitet worden sei.

Das Wichtigste im Überblick

  • Miss America präzisiert Teilnahmebedingungen: nur „natürlich geborene Frauen“ zugelassen
  • Trans* Frauen dürfen nicht teilnehmen; intersexuelle Frauen müssen korrigierende Operationen vorweisen
  • Hintergrund: Drohung von Floridas Generalstaatsanwalt wegen möglicher Verstöße gegen Gesetze zu irreführenden Geschäftspraktiken
  • Miss America betont rechtliche Beratung und Fairness, bestätigt Teilnahmeberechtigung für intersexuelle Frauen

Drohung durch Generalstaatsanwalt

Nach der neuen Richtlinie dürfen trans* Frauen nicht teilnehmen. Intersexuelle Frauen müssen vor einer Teilnahme an der Miss-America-Wahl korrigierende Operationen an „unklaren Geschlechtsmerkmalen“ vorweisen. Mallory Hudson, Kommunikationsmanagerin der Miss-America-Zentrale, erklärte gegenüber der Washington Times: „Die aktuelle Richtlinie zur Geschlechtszugehörigkeit wurde in der zweiten Hälfte des Jahres 2024 offiziell aktualisiert und 2026 erneut überarbeitet, um Konsistenz, Transparenz und Respekt für alle Personen zu gewährleisten, die die Voraussetzungen für eine Teilnahme erfüllen.“

Hudson fügte hinzu: „Diese Aktualisierung wurde mit rechtlicher Beratung entwickelt und spiegelt unser fortlaufendes Engagement für Fairness und Inklusion wider. Insbesondere bestätigt unsere Teilnahmerichtlinie die Teilnahmeberechtigung für intersexuelle Frauen, also Personen, die mit weiblichen Chromosomen geboren wurden, aber nicht eindeutig ausgebildete Geschlechtsmerkmale haben.“ 

Drohung durch Generalstaatsanwalt

Die Klarstellung folgt auf ein Schreiben von Floridas Generalstaatsanwalt James Uthmeier; darin äußerte er, dass der Wettbewerb sowie Miss Florida möglicherweise gegen das staatliche Recht zu irreführenden Geschäftspraktiken verstoßen könnten. Uthmeier kritisierte, dass trans* Frauen und damit für ihn „Männer“ an den Wettbewerben teilnehmen dürfen, während die Veranstaltungen als reine Frauenwettbewerbe beworben werden. Er forderte die Organisationen auf: „Beide Organisationen sollten Männern die Teilnahme an ihren Wettbewerben untersagen. Diese Organisationen können nicht unter dem falschen und irreführenden Titel ‚Miss‘ operieren, wenn sie tatsächlich für männliche Teilnehmer offen sind. Ein Versäumnis, korrigierende Maßnahmen zu ergreifen, kann zu rechtlichen Schritten führen.“

Der Generalstaatsanwalt verwies zudem auf den Fall von Kayleigh Bush, Miss North Florida 2024, die ausgeschlossen worden war, nachdem sie sich weigerte zuzustimmen, dass auch trans* Frauen am Wettbewerb teilnehmen dürfen: „Um im Wettbewerb voranzukommen, wurde Miss North Florida Kayleigh Bush aufgefordert, einen Vertrag zu unterschreiben, der sie zwang, gegen Männer anzutreten. Sie lehnte ab. ‚Miss‘ America und ‚Miss‘ Florida bewerben sich als Frauenwettbewerbe, was irreführend ist und möglicherweise gegen das Gesetz in Florida verstößt. Das ist falsch!“, so Uthmeier. 

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