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Williams fordert Festnahmen Mutmaßliche Studenten-Orgie sorgt für viel Empörung

Von ms - 29.09.2026 - 15:00 Uhr
Williams fordert Festnahmen
Foto: IMAGO / ZUMA Press Wire
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Heated Rivalry-Schauspieler Hudson Williams (25) hat die Festnahme von sieben Männern gefordert, die in einer Zivilklage wegen eines mutmaßlichen sexuellen Übergriffs an der Cornell University genannt werden. Die Staatsanwaltschaft im US-Bundesstaat New York will den Fall inzwischen erneut prüfen.

Das Wichtigste im Überblick

  • Hudson Williams fordert die Festnahme von sieben in einer Zivilklage genannten Studenten.
  • Die Vorwürfe betreffen einen mutmaßlichen sexuellen Übergriff im Haus der Studentenverbindung Chi Phi im Oktober 2024.
  • Die Anwälte der Beschuldigten weisen die Anschuldigungen als falsch zurück. Strafrechtliche Anklagen gab es bis heute nicht.
  • Die Staatsanwaltschaft will den Fall wegen unterschiedlicher Darstellungen des Geschehens erneut prüfen.
  • Cornell hatte die sieben Studenten und die Verbindung bereits im November 2024 suspendiert.
  • Auch Schauspielerin Florence Pugh äußerte sich zu dem Fall.

Staatsanwaltschaft prüft Vorwürfe

Der beliebte Schauspieler veröffentlichte heute auf Instagram Fotos der sieben Männer und schrieb: „Verhaftet sie. Scheiß auf sie und scheiß auch auf Cornell.“ Die Vorwürfe sind nicht strafrechtlich festgestellt. Die Zivilklage ist noch anhängig, die Anwälte der darin genannten Männer weisen die Anschuldigungen als falsch zurück. Bis heute war gegen keinen der sieben Männer strafrechtliche Anklage erhoben worden. Der mutmaßliche Vorfall soll sich in der Nacht zum 19. Oktober 2024 im Haus der Studentenverbindung Chi Phi auf dem Campus der Cornell University in Ithaca im Bundesstaat New York ereignet haben. Die in dem Verfahren als Jane Doe bezeichnete Frau meldete den Fall am 8. November 2024 bei der Universitätspolizei. In der Zivilklage wirft die Frau sieben Mitgliedern der Studentenverbindung vor, sie nach Alkohol- und Drogenkonsum über mehrere Stunden sexuell missbraucht und vergewaltigt zu haben. Die Beschuldigten bestreiten die Vorwürfe; strafrechtliche Anklagen wurden bislang nicht erhoben.

Der Bezirksstaatsanwalt von Tompkins County, Matthew Van Houten, kündigte gestern nun eine erneute Prüfung an. Hintergrund seien Unterschiede zwischen den Schilderungen in der aktuellen Zivilklage und der ursprünglichen Aussage der Frau gegenüber der Polizei im Jahr 2024.  Van Houten erklärte, in der damaligen Aussage seien der Drogenkonsum und die sexuellen Handlungen als freiwillig beschrieben worden. Ein leitender Staatsanwalt mit Erfahrung bei Sexualdelikten soll den Fall nun mit Unterstützung von Jane Doe für eine Grand Jury vorbereiten.

Cornell weist Kritik zurück

Die Cornell University begrüßte die erneute Prüfung durch die Staatsanwaltschaft. Die eigene Untersuchung sei entsprechend dem Bundesrecht und den Regeln der Universität geführt worden. Zugleich wies Cornell Behauptungen zurück, der Vorfall habe lediglich geringe Konsequenzen gehabt. Die Universität erklärte, die sieben Studenten sowie die örtliche Chi-Phi-Verbindung bereits Anfang November 2024 suspendiert zu haben – dem Tag, an dem der Vorfall der Universitätspolizei gemeldet wurde. Die Verbindung wurde noch 2024 geschlossen und bleibt vom Campus ausgeschlossen. Inzwischen hat der Fall auch weitere prominente Reaktionen ausgelöst. Schauspielerin Florence Pugh bezeichnete die mutmaßlichen Geschehnisse bereits am Sonntag auf Instagram als „entsetzliche Tat“ und forderte Männer dazu auf, sich zu Wort zu melden.

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