Protest in Georgia Bundesstaat stoppt alle Anti-LGBTIQ+-Gesetze
Im US-Bundesstaat Georgia sind alle Anti-LGBTIQ+-Gesetzesvorlagen der US-Regierung aus dem Jahr 2026 abgelehnt worden. Das teilte die Bürgerrechtsorganisation Georgia Equality jetzt auf der Plattform Bluesky mit.
Zusammenarbeit Tausender Menschen
„Nach einer langen Nacht im Kapitol zum Abschluss der Legislativsitzung 2026 könnten wir nicht glücklicher sein: Wir haben es geschafft! Wir haben erfolgreich alle fast 15 Anti-LGBTIQ-Gesetzesvorlagen besiegt!“, hieß es in der Mitteilung der Organisation. Der Geschäftsführer von Georgia Equality, Jeff Graham, betonte: „In dieser Sitzung haben wir jedes Gesetz gestoppt, das sich gegen LGBTIQ+-Einwohner richtete, trotz hinterhältiger politischer Manöver in den letzten Wochen. Tausende Menschen aus über 60 Landkreisen haben zusammengearbeitet, um jeden einzelnen Gesetzesentwurf zu verhindern.“
Zu den abgelehnten Gesetzen gehörten unter anderem ein Gesetzentwurf zu Pflegekräften, der von Republikanern genutzt wurde, um Pubertätsblocker zu verbieten. Graham hob hervor: „Trotz der Fokussierung der Staatsführung auf die Einschränkung von LGBTIQ+-Rechten in den vergangenen Jahren haben wir deutlich gemacht, dass das Sündenbock-Spiel mit LGBTIQ+-Menschen keine erfolgreiche politische Strategie ist. Die Menschen in Georgia wollen mehr als Kulturkampf-Ablenkungen; wir verdienen Lösungen für Gesundheitsversorgung, Lebenshaltungskosten und bezahlbaren Wohnraum.“
Hoffnung auf landesweite Veränderung
Er würdigte zudem „jeden Einwohner in Georgia, der unermüdlich dafür gearbeitet hat, unsere LGBTIQ+-Mitmenschen, Nachbarn und Freunde zu schützen“. Zudem erklärte er: „Wir glauben, dass sich die Stimmung nicht nur hier in Georgia, sondern landesweit verändert. Georgia Equality wird weiterhin dafür kämpfen, dass alle Menschen in Georgia das Recht haben, in unserem Heimatstaat zu leben und zu gedeihen.“ Auch Noël Heatherland, Organisationsleiterin von Georgia Equality, äußerte sich auf Facebook: „Sieg ist ein großartiges Gefühl. Danke an alle, die mit uns zusammengearbeitet haben, um LGBTIQ+-Menschen in dieser Sitzung zu schützen.“