Anklage wegen Kindesmissbrauch Homophober Autor und Uni-Professor vor US-Gericht
Ein US-amerikanischer Universitätsprofessor und Autor LGBTIQ+-kritischer Werke aus Ohio ist jetzt wegen mehrerer Sexualdelikte an Kindern angeklagt worden. John Kent Tarwater (55) aus Greene County, Ohio, muss sich wegen zwei Fällen von Vergewaltigung, drei Fällen sexueller Nötigung und drei Fällen schwerer sexueller Misshandlung verantworten.
Jahrelanger Missbrauch
Die Vorfälle sollen sich zwischen August 2019 und Juli 2025 ereignet haben. Einer der mutmaßlichen Vorfälle betraf ein Opfer, das 2019 unter 13 Jahre alt war. Tarwater habe Gewalt oder die Androhung von Gewalt angewendet, um das Opfer zur Kooperation zu zwingen, berichten örtliche Behörden. Tarwater bestreitet die Vorwürfe. Die Kaution wurde auf eine Million US-Dollar festgesetzt.
Die Universität Cedarville hatte Tarwater nach Bekanntwerden der Vorwürfe im Juli zunächst beurlaubt und im Oktober vom Vertrag entbunden. Der stellvertretende Vizepräsident für Personalwesen der Hochschule erklärte: „Unser Verständnis ist, dass diese Anklagen niemanden betreffen, mit dem Dr. Tarwater als Universitätsprofessor in Kontakt stand. Dennoch wollen wir transparent sein und die Sicherheit aller auf dem Campus gewährleisten.“ Eine Vorverhandlung ist für Ende des Monats angesetzt, der Prozess vor einer Jury soll dann im Juni beginnen.
Kritiker von queerer Selbstbestimmung
Tarwater ist zudem als Autor mehrerer Publikationen zu christlicher Sexualethik bekannt. 2005 veröffentlichte er „ Ehe als Bund: Betrachtung von Gottes Schöpfungsplan und den zeitgenössischen moralischen Folgen“. 2021 schrieb er für das Journal of Markets & Morality den Beitrag „Unternehmensethik auf dem Markt: Untersuchung von Transgenderismus“, in dem er schrieb: „Wenn das Argument der Transgender-Ideologie weiterhin in der Kultur Wurzeln schlägt, wie es bereits vor Gerichten und Parlamenten geschieht, wird dies sowohl in der Kirche als auch im Wirtschaftsleben verheerende Auswirkungen haben, wo Christen öffentlicher Kritik und weiteren rechtlichen Auseinandersetzungen ausgesetzt sein werden.“