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Teddy Award in Berlin Bester Spielfilm des Jahres wurde „Iván & Hadoum“

ms - 23.02.2026 - 08:40 Uhr
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Goldene und Silberne Bären in Berlin: In der Regenbogenhauptstadt wurden am vergangenen Wochenende die Teddy Awards verliehen. Zum 40. Jubiläum des queeren Filmpreises im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele Berlin hatte eine internationale Jury die Preisträger bestimmt. Der Preis für den besten Spielfilm ging an „Iván & Hadoum“. Das Regiedebüt des spanischen Filmemachers Ian de la Rosa erzählt von dem jungen trans* Mann Iván, der sich in einer Gewächshausanlage im Süden Spaniens in seine Kollegin verliebt. 

Jury-Preis für „Der Heimatlose“

Auch ein deutscher Film findet sich unter den Geehrten: Mit dem Teddy Jury Award wurde der deutsche Film „Der Heimatlose“ ausgezeichnet. Regisseur Kai Stänicke schildert in seinem Debüt die Rückkehr eines jungen Mannes in sein Heimatdorf auf einer abgelegenen Nordseeinsel. Die deutsche Schauspielerin Sandra Hüller bekam den Silbernen Bären für die beste schauspielerische Leistung in einer Hauptrolle im Film „Rose“ von Markus Schleinzer, darin spielt sie eine Frau im 17. Jahrhundert, die sich in einem Dorf als Mann ausgibt. Der Film „Staatsschutz“ von Faraz Shariat erhielt dann noch den Cicae Art Cinema Award – Panorama, den Heiner-Carow-Preis sowie den Panorama Publikums-Preis.

Als bester Dokumentarfilm wurde „Barbara Forever“ ausgezeichnet. Regisseurin Brydie O'Connor widmet sich darin der 2019 verstorbenen lesbischen Experimentalfilmerin Barbara Hammer. Der Film kombiniert Archivmaterial mit poetischen Elementen und zeichnet Hammers künstlerisches Wirken nach. Der Preis für den besten Kurzfilm ging an „Taxi Moto“ von Gaël Kamilindi. Im Mittelpunkt steht ein Regisseur, der seine Liebesgeschichte zwischen zwei Männern nicht in seinem Herkunftsland realisieren kann und das Projekt deswegen neu anpacken muss. 

Auszeichnung vielfältiger Produktionen

Weitere Preise gingen an „Narciso“ von Marcelo Martinessi (Preis der Fipresci Jury), „I Built a Rocket Imagining Your Arrival“ von Janaína Marques (Preis der Leserjury des Tagesspiegels), „A Family“ von Mees Peijnenburg (Lobende Erwähnung der Jugendjury), „Bucks Harbor“ von Pete Muller (Preis der Ökumenischen Jury Panorama), „Feito Pipa“ von Allan Deberton (Gläserner Bär der Kinderjury), „River Dreams von Kristina Mikhailova (Preis der ökumenischen Jury Forum) und „Whale 52 – Suite for Man, Boy, and Whale“ von Daniel Neiden (Gläserner Bär der Kinderjury). Der Amnesty International Filmpreis ging an “What Will I Become? Von Lexie Bean und Logan Rozos; ein Special Teddy Award für herausragende Verdienste um das Queer Cinema ging zudem an die französische Regisseurin und Autorin Céline Sciamma.

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