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Wegen LGBTI*-Zensur Kreative klagen gegen YouTube

Von co - 25.11.2019 - 14:00 Uhr
Creator klagen gegen YouTube
Foto: © YouTube.com/ElloSteph
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Im August klagten acht YouTuber gegen YouTube und dessen Mutterkonzern Google. Die Kläger behaupten laut The Advocate, der Algorithmus der Plattform gebe jeglichem LGBTI*-Content Altersbeschränkungen und kategorisiere die Videos gleichzeitig als für Werbetreibende unangemessen. Dadurch könnten viele Filmemacher kein Einkommen mit ihren Werken erzielen, so der unabhängige Kreative Sal Bardo letztes Jahr gegenüber der HuffPost.

Die neuen Richtlinien seien zu weit gefasst und kennzeichneten auch den harmlosesten LGBTI*-Inhalt, so Bardo weiter. So könnten Videos, die eigentlich Kinder und Jugendliche in schwierigen Situationen beraten sollten, diese gar nicht mehr erreichen.

YouTubes Geschäftsführerin Susan Wojcicki erklärte laut The Guardian, dass man LGBTI*-Content nicht automatisch de-monetarisiere. Man arbeite hart daran, das System fair zu gestalten. Doch wie The Advocate schreibt, besteht das Problem weiterhin. Daher schlossen sich jetzt vier weitere Parteien der Klage an, darunter Produzent Greg Scarnici („Saturday Night Live“) und Shorty-Award-Finalistin Stephanie Frosch, die mehr als 400.000 Menschen bei YouTube abonniert haben.

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