Direkt zum Inhalt
© The Sea in Between
ANZEIGE

Vielfalt, Visionen, Filmkunst Die Independent Days 2025 feiern queeres Kino in Karlsruhe

kw - 08.04.2025 - 13:00 Uhr
Loading audio player...

Vom 30. April bis 4. Mai 2025 verwandelt sich das Filmtheater Schauburg in einen Hotspot für internationale Filmkunst: Die Independent Days – Internationale Filmfestspiele Karlsruhe gehen in ihre nächste Runde. Unter dem diesjährigen Motto „Vielfalt, Visionen, Filmkunst“ präsentiert das renommierte Kurzfilmfestival erneut ein facettenreiches Programm mit rund 130 Beiträgen aus über 30 Ländern.

Besonders hervorzuheben ist der queere Fokus, der sich durch zahlreiche Filmprogramme zieht. Ob feinfühlige Coming-of-Age-Stories, provokante Beiträge zum Thema Körper und Begehren oder empowernde Perspektiven auf Identität und Selbstbestimmung – LGBTIQ+-Themen sind in vielen Filmen präsent und werden mit unterschiedlicher Handschrift erzählt.

Ein besonderes Highlight bildet das Kurzfilmprogramm „Publikumspreis: Sex and Desire“, das sich explizit mit zwischenmenschlicher Nähe, queerer Lust und vielfältigen Formen von Intimität auseinandersetzt. Auch im Schwerpunkt „Neues aus Nollywood“ – ein Blick auf das aufstrebende nigerianische Kino – begegnet man queeren Narrativen, die trotz schwieriger gesellschaftlicher Rahmenbedingungen sichtbar gemacht werden.

Mit dem Festival setzen die Veranstalter ein klares Zeichen für Diversität, Inklusion und kreative Freiheit. Das Publikum erwartet nicht nur eindrucksvolles Kino, sondern auch spannende Filmgespräche, Panels und Begegnungen mit Filmschaffenden aus aller Welt. (kw)

 

Weitere Informationen, das komplette Programm sowie Bildmaterial zum Festival gibt es unter www.independentdays-filmfest.com

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Tom Neuwirth als Schauspieler

21 Shows in Düsseldorf und Wien

Tom Neuwirth, bekannt als Conchita Wurst, übernimmt erneut die Rolle des Todesengels im Musical „Romeo & Julia – Liebe ist alles”.
Signal für queere Sichtbarkeit

Münchner Institution seit 1996

Die Münchner Galerie Kunstbehandlung begeht ihr 30-jähriges Bestehen mit einer Jubiläumsausstellung mit homoerotischem Fokus auf männliche Darstellungen.
Queere Fotokunst im Fokus

Bis September 2026 zu sehen

Der niederländische Fotograf Erwin Olaf, der 2023 verstarb, erhält in Berlin mit der Ausstellung „Muses“ eine umfassende Werkschau zu seinem Schaffen.
Kostenlos bis August 2026

30 Künstlerinnen und Künstler

Die Smithsonian Institution in Washington, D.C. setzt mit der queeren Ausstellung „Here: Pride and Belonging in African Art“ ein kraftvolles Zeichen
Queere Kunst im Fokus

Läuft bis 4. Juli 2026

Der spanische Künstler Naro Pinosa präsentiert seine homoerotischen Montagen in einer Einzelausstellung in der Münchner Galerie Kunstbehandlung.
LGBTIQ+ in der ewigen Stadt

Erstpräsentation zum Roma Pride

Francesco Angeli präsentiert mit seinem neuen Buch „Romarcobaleno“ erstmals eine umfassende Kartierung der queeren Gedächtnisorte in Rom.
Prägnante Geschichtsstunde

Aufarbeitung und Anspruch

Die ZDF-Dokumentation „Eine kleine Geschichte der Queerness“ ist ab 31. Mai 2026 in der Mediathek zu sehen.