Direkt zum Inhalt
Mastercard macht seine Kreditkarten trans-friendly // © jir
Foto: Mastercard macht seine Kreditkarten trans-friendly // © jir
ANZEIGE

True Name Kreditkarte Mastercard macht seine Kreditkarten trans-friendly

bi - 18.06.2019 - 13:09 Uhr
Loading audio player...

Transsexuelle haben bisweilen Schwierigkeiten mit der Nutzung ihrer Kreditkarte. Dies vor allem dann, wenn der Name von der Geschlechterdarstellung abweicht. Das Kreditkartenunternehmen Mastercard hat sich nunmehr der diskriminierenden Umstände angenommen und Abhilfe geschaffen. So kann der Name auf der Kreditkarte leichter geändert werden, ohne dass ein weiterer Identitätsnachweis erforderlich sein soll.

Hierfür hat Mastercard eigens den Dienst True Name Karte eingerichtet. Gerade bei Transgendern stimmt das Geschlecht mit den Ausweisdokumenten aktuell nicht überein. Allerdings soll dies alles bei Zahlungen nicht mehr zu Unannehmlichkeiten für die Betroffenen führen. Vielfach werden die Karten einfach von Verkäufern nicht akzeptiert.

Mastercard ist der Ansicht, dass ein Name an sich noch kein Versprechen ist, dass eine Transaktion sicher und erfolgreich ist. Insoweit können hier auch Änderungen einfach möglich sein. Die Bonität eines Kunden hat nichts damit zu tun, welcher Name auf der Kreditkarte abgedruckt ist.

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

News zu Heated Rivalry 2

Hudson Williams verrät Details

„Heated Rivalry 2“ wird derzeit gedreht und soll 2027 mit neuen Konflikten und mehr Emotionalität starten, verriet jetzt Schauspieler Hudson Williams.
Schwule Juden

Mehr Sichtbarkeit in der Community

Eine LGBTIQ+-Tora-Gruppe in Oregon liest jüdische Texte neu und will LGBTIQ+-Menschen darin als Teil der jüdischen Geschichte sichtbar machen.
Streisand greift Trump an

Streit um das Kennedy Center

Barbra Streisand kritisiert Präsident Trumps Vorgehen beim Kennedy Center, dessen Umbenennung juristisch und politisch umstritten ist.
Zehn Jahre Projekt „WiR*“

Aufklärung gerät unter Druck

Das Kölner Projekt „WiR*“ feiert zehn Jahre Aufklärungsarbeit – und warnt vor zunehmender Queerfeindlichkeit an Schulen.
Kolumbien sagt Nein zu LGBTIQ+

Kritik an neuem Regierungskurs

Kolumbien verlässt eine wichtige internationale LGBTIQ+-Koalition, während Menschenrechtsvereine vor anhaltender Gewalt gegen die Community warnen.
Vapen bei LGBTIQ+-Jugendlichen

Mobbing verstärkt den Trend

Eine neue Untersuchung sieht einen Zusammenhang zwischen der Ausgrenzung und Mobbing von LGBTIQ+-Jugendlichen und ihrem erhöhten Vape-Konsum.
ESC-Krise in Großbritannien

Prüfung des Auswahlverfahrens

Nach dem letzten Platz 2026 beim ESC soll das britische Eurovision-Auswahlverfahren jetzt im Parlament genauer untersucht werden.
Volkszählung in den USA

Neue Regeln sorgen für Kritik

Geplante Regeln für die US-Volkszählung 2030 könnten trans* Menschen zur Offenlegung ihrer Geschlechtsidentität gegenüber dem Staat zwingen.