Direkt zum Inhalt
Umbenennung der BZgA

Umbenennung der BZgA Bessere Vernetzung von Wissenschaft und Kommunikation

ms - 13.02.2025 - 16:20 Uhr
Loading audio player...

Kurz vor der Bundestagswahl hat Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) die bisherige Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) umbenannt. Künftig soll die Kölner Behörde Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) heißen. Zudem ist eine Vernetzung mit dem Robert Koch-Institut geplant. 

Wissenschaft und Kommunikation 

Der Gedanke dahinter, so Lauterbach: „Wir verzahnen die wissenschaftliche Expertise des RKI mit der kommunikativen Kompetenz der BZgA. Das BIÖG wird das Wissen über gesunde Verhaltensweisen leichtverständlich vermitteln, aber auch selber Daten erheben, analysieren und aufbereiten. Damit stellen wir wichtige Weichen für eine gesündere Zukunft einer alternden Gesellschaft und erarbeiten hilfreiche Informationen, wie man das Risiko für Volkskrankheiten wie Krebs, Herzerkrankungen und Demenz minimieren kann." 

Der bisherige BZgA-Direktor Johannes Nießen wird zum neuen Kommissarischen Leiter des BIÖG. Er betonte dazu: „Von hier aus stärken wir die Öffentliche Gesundheit in ganz Deutschland – mit klaren, verständlichen Informationen und evidenzbasierten Strategien. Wir bauen auf der jahrzehntelangen Erfahrung der BZgA auf und entwickeln sie weiter, in enger Zusammenarbeit mit dem Robert Koch-Institut.“

„Gib Aids keine Chance“

Für die Community war das BZgA vor allem während der Aids-Krise von besonderer Bedeutung und wirkt bis heute maßgeblich in die LGBTIQ+-Szene hinein. Zu den erfolgreichsten Kampagnen gehörte die Aktion "Gib Aids keine Chance", die gerade in den 1980er und 1990er Jahren aufgrund der offenen Werbung zur selbstbewussten Kondomnutzung immer wieder scharf von der römisch-katholischen Kirche kritisiert worden war. 

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Schießerei vor Gay-Nachtclub

Gezielter Angriff in South Carolina

Ein 37-jähriger Mann hat aus dem Auto heraus offenbar gezielt mehrere Schüsse auf einen LGBTIQ+-Nachtclub in South Carolina abgefeuert.
Kein Schutz für queere Schüler

Regierung stoppt Obama-Richtlinien

Die US-Regierung nimmt den bestehenden Diskriminierungsschutz für queere Schüler an ersten Schulbezirken in vier US-Bundesstaaten zurück.
Gewalt in Baden-Württemberg

Massive Zunahme von Angriffen

Gewalt und Hasskriminalität haben in Baden-Württemberg 2025 stark zugenommen, so der neue Bericht des Innenministers Strobl.
Nur Ja heißt Ja

Neuer Vorstoß aus NRW

NRW plädiert für ein neues Sexualstrafrecht „Ja heißt Ja“. Davon betroffen sind auch Homosexuelle, beispielsweise bei der Frage nach der Kondomnutzung
Fans und Crew bestürzt

Dreharbeiten vorerst ausgesetzt

"Drag Race Philippines" trauert: Die Kandidatin Misua ist plötzlich während der Dreharbeiten gestorben. Sie wurde nur 27 Jahre alt.
Direkte Folgen für Sicherheit

Gewaltschutzgesetz-Anpassung nötig

Personen aus der LGBTIQ+-Community sind laut Forschung besonders häufig von digitaler Gewalt betroffen, die durch KI-Einsatz gezielt verstärkt wird.
Er sei besser als Donald Trump

Ex-CNN-Moderator ins Weiße Haus?

Don Lemon hat erstmals öffentlich darüber gesprochen, sich vorstellen zu können, als erster offen schwuler US-Präsident zu kandidieren.