Direkt zum Inhalt
Sportler des Jahres

Wasser-Sportler des Jahres Das Jahr könnte für den Briten Tom Daley mit einer besonderen Auszeichnung enden

ms - 18.12.2024 - 12:00 Uhr
Loading audio player...

Das Jahr 2024 könnte für den Olympioniken und ehemaligen Ex-Profi-Turmspringer Tom Daley (30) mit einem Knaller enden – eben erst wurde bekannt, dass er seine erste große TV-Show im britischen Fernsehen moderieren wird, nun wurde er als einer der besten europäischen Wassersportler des Jahres nominiert. Bis Ende Dezember kann online darüber abgestimmt werden. 

Außergewöhnliches Jahr im Schwimmsport 

Vergeben werden die Preise in sechs Kategorien, getrennt nach Männern und Frauen. In jedem Bereich sind fünf Personen nominiert. Der European Aquatics Award wird vom namensgleichen Dachverband der europäischen Wassersportarten für Kunstschwimmen, Tauchen, Turmspringen, Schwimmen, Freiwasserschwimmen, Wasserball und Masters vergeben. Der Verein selbst ist dem weltweit größten Schwimmverband, den World Aquatics, angeschlossen.

Die European Aquatics sprechen dabei von einem außergewöhnlichen Jahr für die männlichen europäischen Schwimmer, deren Höhepunkt die Wettkämpfe bei den Olympischen Sommerspielen  in Paris gewesen sind. Insgesamt elf der vierzehn Einzeltitel gingen dabei an europäische Schwimmsportler – Star und haushoher Favorit bei der Preisvergabe dürfte dabei der Franzose Leon Marchand sein; der 22-Jährige aus Toulouse errang jeden Sieg in olympischer Rekordzeit und gewann vier Titel – er ist damit der erfolgreichste Athlet der diesjährigen Olympischen Spiele.

Rekorde bei Tom Daley 

In puncto Rekorde ist Tom Daley allerdings ebenso bereits in die Sport-Geschichte eingegangen. Er war 2008 mit 14 Jahren der zweitjüngste Olympiateilnehmer der Geschichte, jüngster Europameister seiner Kategorie und erster britischer Weltmeister im Wasserspringen überhaupt. Mit der Teilnahme in Paris in diesem Jahr zusammen mit seinem Sprungpartner Noah Williams im Synchronspringen ist er zudem weltweit der erste Wasserspringer, der insgesamt an fünf olympischen Spielen teilgenommen hat. In Paris gewann er die Silbermedaille, zuvor gewann er bei Olympia zweimal Bronze und einmal Gold. In seiner gesamten Karriere wurde Daley bei nationalen und internationalen Wettkämpfen mit mehr als 60 Gold- und Silbermedaillen ausgezeichnet. 

Neben Daley ist in seiner Kategorie auch sein britischer Sprungpartner Noah Williams sowie Jules Bouyer aus Frankreich, Matteo Santoro aus Italien und Oleksiy Sereda aus der Ukraine nominiert. Für Deutschland gehen in anderen Kategorien bei den Männern Frithjof Seidel (Kunstschwimmen) und Oliver Klemet (Freiwasserschwimmen) ins Rennen. Die insgesamt zwölf Gewinner werden im Januar bekannt gegeben.

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Neue Statistik von Pornhub

Vorlieben schwuler Jungs online

Eine Auswertung zum Pride Monat 2026 zeigt, welche Kategorien und Suchbegriffe bei schwulen Pornoinhalten weltweit besonders gefragt waren.
"Patriarchat muss brennen"

Kritik an martialischer Sprache

Der Christopher Street Day (CSD) in Freiberg sorgt mit seinem Motto „Farbe bekennen – das Patriarchat muss brennen" für Aufsehen.
Dating-Masche in Indien

Festnahmen nach Erpressung

Ein Mann in Indien soll über eine Dating-App in eine Falle gelockt, misshandelt und anschließend erpresst worden sein.
Bittere Zahlen

WM und der Einsatz für LGBTIQ+

Eine neue Auswertung zeigt: Gerade einmal acht der fast 1.300 Fußballer bei der laufenden WM setzen sich aktiv für LGBTIQ+-Themen ein.
Klage gegen queeren US-Verband

US-Agenda schreitet weiter voran

Die US-Regierung verschärft ihren Kurs gegen Organisationen, die Standards für geschlechtsangleichende Behandlungen entwickeln.
Kasachstan sperrt Webseite

Vorgehen gegen queere Gruppe

Kasachstan hat im Rahmen des neuen Anti-Homosexuellen-Gesetzes eine erste Webseite mit LGBTIQ+-Themen gesperrt.
Erneute Kritik an FIFA

Sind die eigenen Regeln egal?

Der britische Menschenrechtsaktivist Peter Tatchell wirft der FIFA vor, ihre eigenen Antidiskriminierungsregeln nicht konsequent durchzusetzen.
Verbot für Deepfakes

EU votiert für neue KI-Regeln

Die EU verschärft den Kampf gegen missbräuchliche KI-Anwendungen. Die queere Community ist uneins bei der Frage, ob das gut oder schlecht ist.