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Keine Förderung für Akzeptanz Bayern einziges Bundesland ohne LGBTI*-Programm

Von co - 15.11.2019 - 14:00 Uhr
Bayern einziges Bundesland ohne LGBTI*-Programm
Foto: © anahtiris
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„Bayern ist das einzige Bundesland, das weder einen Aktionsplan gegen Homo- und Transphobie in Vorbereitung noch umgesetzt hat“, so Hannah Lea vom Vorstand des bayerischen Lesben- und Schwulenverbandes. Dieser arbeitet daran, dass LGBTI*-Personen als normaler Teil der Bevölkerung anerkannt werden. In Bayern sei da noch viel zu tun, meinte die Aktivistin bei einer Anhörung in München.

Der Lesben- und Schwulenverband ist nicht der einzige Verein, der den fehlenden Aktionsplan zu mehr Akzeptanz beklagt: Es sei an der Zeit, dass auch Bayern sich verantwortlich zeigt und Fördergelder für diesen Zweck verfügbar mache, so Kai Kundrath, Geschäftsführer des Münchner Schwulen Kommunikations- und Kulturzentrums.

Wie die Augsburger Allgemeine schreibt, sieht es in München und Nürnberg von der Infrastruktur her etwas besser aus. Außerhalb dieder zwei Ballungszentren gäbe es allerdings keine weiteren Anlaufstellen. Julia Bomsdorf vom Verein Lesbentelefon beklagte: Die Beratungsstelle in München werde von Menschen aus dem ganzen Bundesland angefordert – das könne diese sich allerdings nicht leisten.

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