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Berlin: Polizei ruft zu Zeugenhilfe bei Verschwundenem
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Wo ist Erik Staudacher? Berlin: Polizei ruft zu Zeugenhilfe bei Verschwundenem

mr - 09.03.2026 - 18:00 Uhr
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Vor drei Wochen verschwand Erik Staudacher spurlos nach einer Nacht in einer Neuköllner Bar. Sein Ehepartner und enge Freundinnen wie Freunde suchten bislang ohne Erfolg, nun wendet sich die Berliner Polizei öffentlich an die Bevölkerung und bittet um Hinweise.

 

Öffentliche Suche nach Erik Staudacher

Am 15. Februar 2026 kam der 31-jährige Erik Staudacher nach einer Barnacht kurz in seine gemeinsame Wohnung mit seinem Ehemann in der Onckenstraße. Dort ließ er alle persönlichen Gegenstände zurück und verließ die Wohnung anschließend zu einem unbekannten Zeitpunkt erneut. Seitdem fehlt von Staudacher jede Spur. Trotz tagelanger Bemühungen im sozialen Umfeld und Suchaktionen vor Ort, gibt es bislang keinen Hinweis auf seinen Verbleib.

 

Details zu Aussehen und letztem Kontakt

Staudacher ist männlich, 31 Jahre alt, etwa 170 Zentimeter groß und schlank gebaut. Auffällig sind sein dunkler Vollbart, eine hohe Stirn und teilweise hell gefärbte Haare. Ein markantes Merkmal ist eine gelbe Banane als Tattoo am linken Handgelenk. Beim Verschwinden trug er eine gelbe Strickmütze, eine lilafarbene Plüschjacke von Uniqlo, einen beigefarbenen Pullover und weiße Lederturnschuhe sowie einen silberfarbenen Ohrring mit russischer Inschrift. Die Polizei fragt nun, wer Erik Staudacher nach der Nacht vom 15. Februar gesehen hat oder Hinweise zu seinem Aufenthaltsort geben kann.

 

Suche in sozialen Medien und öffentlicher Druck

Freundinnen sowie Freunde und Angehörige starteten bereits eigene Sucheinsätze, druckten Plakate und riefen über soziale Netzwerke zur Mithilfe auf. Die Erfahrung zeigt, dass die Beteiligung der Öffentlichkeit oft entscheidend ist, um in Fällen von langfristig vermisster Personen Bewegung zu bringen. Die Berliner Polizei betont, dass in der Bundeshauptstadt jährlich über 3.000 Menschen als vermisst gelten, wobei ein geringer Prozentsatz nach Tagen oder Wochen immer noch ungeklärt bleibt. Besonders queere Menschen sind nach Expertinnen-Einschätzung in Großstädten wie Berlin häufig spezifischen Gefahren ausgesetzt.

 

LKA bittet um Hinweise, Ermittlungen laufen weiter

Hinweise nimmt die Vermisstenstelle des Landeskriminalamts Berlin sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen. Die Ermittlerinnen und Ermittler prüfen sämtliche inner- und außerberufliche Kontakte sowie mögliche Videoaufnahmen im relevanten Zeitraum. Solange keine gesicherte Erkenntnis vorliegt, bleibt der Verbleib von Erik Staudacher unklar.

Wie lässt sich verhindern, dass Menschen in einer Großstadt so vollständig verschwinden? Das Schicksal von Erik Staudacher zeigt, wie wichtig Achtsamkeit und Zivilcourage in aufgeklärten, urbanen Gesellschaften sind.

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