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Unterstützung für LGBTIQ+ Polizeipräsident spendet 14.500 € im Kampf gegen Hassgewalt

Von ms - 15.07.2026 - 11:09 Uhr
Unterstützung für LGBTIQ+
Foto: Cleveland PCC Matt Storey
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Eine Hilfsorganisation für LGBTIQ+-Menschen in Nordostengland erhält finanzielle Unterstützung, um Betroffene von Hasskriminalität besser begleiten zu können. Der Polizeipräsident für Kriminalitätsbekämpfung (Police and Crime Commissioner, PCC) von Cleveland, Matt Storey, stellte der Organisation Hart Gables 12.384 Pfund zur Verfügung, umgerechnet rund 14.500 Euro. 

Das Wichtigste im Überblick

  • Die Organisation Hart Gables erhält 12.384 Pfund zur Unterstützung von Opfern queerfeindlicher Hasskriminalität.
  • Die Förderung kommt vom Polizeipräsidenten für Kriminalitätsbekämpfung in Cleveland, Matt Storey.
  • Finanziert werden Einzel- und Gruppengespräche für Betroffene.
  • Hart Gables berichtet von Bedrohungen, Online-Hass und feindseligen Kommentaren gegen LGBTIQ+-Menschen in der Region.
  • Das Projekt „Thrive Beyond Hate“ hat seit November bereits mehr als 20 Menschen unterstützt.

Regelmäßige Bedrohungen

Die Organisation arbeitet in Teesside und East Durham und wird mit den Mitteln Einzel- sowie Gruppensitzungen für Menschen finanzieren, die aufgrund ihrer LGBTIQ+-Identität Hass oder Feindseligkeit erlebt haben. Nach Angaben von Hart Gables sieht sich die LGBTIQ+-Gemeinschaft in der Region „regelmäßig“ Bedrohungen durch Gewalt, einschüchterndem Verhalten, Angriffen im Internet sowie hasserfüllten Zurufen im öffentlichen Raum ausgesetzt. „Mit Unterstützung hoffe ich, dass mehr Opfer beginnen werden, Vorfälle von Hasskriminalität zu melden, damit wir die Hilfe gezielt dort einsetzen können, wo sie am dringendsten benötigt wird“, sagte Storey.

Die Organisation erwartet nach eigenen Angaben, dass künftig mehr Menschen Unterstützung suchen werden. Als möglichen Grund nennt Hart Gables eine „Zunahme negativer medialer Aufmerksamkeit gegenüber der Transgender-Gemeinschaft in den vergangenen Jahren“. Zugleich berichtete die Organisation, einige Betroffene würden davor zurückschrecken, die Polizei einzuschalten. Sie hätten Sorge, als Menschen wahrgenommen zu werden, die „überreagieren“ oder „zu sensibel“ seien.

Unterstützung durch „Thrive Beyond Hate“

Die Förderung stammt aus dem Protect and Support Fund des PCC und kommt dem Projekt Thrive Beyond Hate zugute. Andrew Towers von Hart Gables erklärte, das Projekt habe seit November bereits mehr als 20 Menschen begleitet. „Durch praktische, emotionale und gegenseitige Unterstützung hat das Projekt Menschen geholfen, sich gesehen, gehört und wertgeschätzt zu fühlen“, sagte Towers. „Es bedeutet sehr viel zu wissen, dass der PCC sich für die Sicherheit und das Wohlergehen der LGBTIQ+-Gemeinschaft einsetzt.“

Hart Gables teilte mit, dass die Organisation im vergangenen Jahr mit mehr als 500 Menschen gearbeitet habe. 43 Personen seien unterstützt worden, nachdem sie aufgrund ihrer LGBTIQ+-Identität Hass oder Feindseligkeit erfahren hätten. Darüber hinaus hilft die Organisation Betroffenen dabei, Vorfälle zu dokumentieren – auch wenn diese nicht die rechtliche Schwelle für eine Einstufung als Hasskriminalität erreichen. Dadurch solle die Polizei ein umfassenderes Bild der Situation in Teesside erhalten.

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