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London LGBTIQ+ Film Festival
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London LGBTIQ+ Film Festival Britisches Filmfest feiert 40-jähriges Bestehen

ms - 19.02.2026 - 14:30 Uhr
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Das BFI Flare: London LGBTIQ+ Film Festival 2026 hat sein vollständiges Programm veröffentlicht und bietet in diesem Jahr eine besonders breite Palette von Filmperlen aus der Community an. Das Festival beginnt am 8. März mit der Weltpremiere von „Hunky Jesus“ und endet am 28. März mit „Black Burns“ Fast. Das diesjährige Festival umfasst insgesamt 65 Spielfilme, 62 Kurzfilme und 31 Weltpremieren aus 47 Ländern.

Liebe, Sex und Wandel

Das Programm ist in vier thematische Kategorien unterteilt: HEARTS, BODIES, MINDS und das neue Segment TREASURES. Diese Einteilung spiegelt die vielfältigen Facetten der LGBTIQ+-Community wider und umfasst Werke zu Themen wie Liebe, Sex, Identität und gesellschaftlicher Wandel.

Russell T Davies, bekannt als Drehbuchautor und Mastermind von „Queer as Folk“, wird in einem BFI Flare Screen Talk über seine Karriere und sein kommendes Projekt „Tip Toe“ sprechen. Die Serie, die von Channel 4 produziert wird, beschäftigt sich mit der LGBTIQ+-Repräsentation in Manchester und ist mit Alan Cumming prominent besetzt. Davies dazu: „Es gibt eine immer größer werdende Gemeinschaft von Film- und TV-Schaffenden, die sich unerschrocken mit der LGBTIQ+-Erfahrung auseinandersetzen. Ich freue mich, daran teilzuhaben.“ Ein anderer Film-Talk beschäftigt sich dann mit dem mit Spannung erwarteten „Heartstopper Forever“-Film.

Das Festival bietet nicht nur Filmvorführungen, sondern auch zahlreiche Sonderveranstaltungen, darunter Talks, Panels und DJ-Nächte. Neben Davies sind unter anderem Cheryl Dunye und Filmemacher wie Joss Morfitt sowie DJ-Nächte mit Künstlern wie Sadie Lee und Joe Egg Teil des Programms.

Filmfest feiert 40. Jubiläum

„Anlässlich unseres 40. Jubiläums freuen wir uns, ein Programm voller filmischer Schätze und fesselnder Veranstaltungen zu präsentieren“, erklärten die Programmierer des BFI Flare in einer Stellungnahme. Die Veranstaltung feiert in diesem Jahr 40 Jahre des London LGBTIQ+ Film Festivals und setzt damit eine lange Tradition fort: „Für vier Jahrzehnte hat BFI Flare mutiges Erzählen gefördert und einen wichtigen Raum für Verbindung und Sichtbarkeit geschaffen“, so die Organisatoren.

Das Festival wird auch mehrere Weltpremieren queerer Filme zeigen, darunter „Madfabulous“, „Beyond the Fire“ und „Ìfé: (The Sequel)“. „In einer Zeit, in der Sichtbarkeit und authentische Repräsentation wichtiger denn je sind, sind wir stolz darauf, weiterhin eine Plattform zu bieten, auf der unsere Gemeinschaften sich selbst unverblümt, wahrhaftig und mit Stolz auf der Leinwand sehen können“, heißt es weiter.

Verschiedene Programmschwerpunkte

Der Abschnitt HEARTS des Programms umfasst Filme über Liebe und Freundschaft, darunter „A Letter for Tomorrow“, in dem eine Frau ihre lesbische Identität nach ihrer Scheidung annimmt, und „Fish & Chips“, in dem eine Debatte zwischen zwei Freunden über ihre Identität entfacht wird. In BODIES geht es um Körper und Transformation, etwa in „Queen of Coal“, einem Film über eine Frau, die in einer Männerdomäne arbeitet, oder in „Don’t Come Out“, einer Geschichte über eine queere Medizinstudentin, die mit ihrer Sexualität und tödlichen Bedrohungen konfrontiert wird.

Die Kategorie MINDS widmet sich den politischen und gesellschaftlichen Aspekten der queeren Erfahrung. Zu den Highlights gehören „What Will I Become?“, ein Film über die verletzlichen Seiten trans* maskuliner Jugend, sowie „Uchronia: Parallel Histories of Queer Revolt“, ein essayistischer Film, der sich mit revolutionärer Politik und queerer Kunst beschäftigt. Das Segment TREASURES präsentiert dann Klassiker der queeren und schwulen Filmkunst aus verschiedenen Jahrzehnten, darunter „Forbidden Fruit“ und „Mysterious Skin“. Zudem wird der 1986 erstmals gezeigte deutsche Film „Westler“ im Rahmen des Festivals restauriert und erneut gezeigt.

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