Kurz vor Boarding gestoppt Adult-Star Eddie Burke mit Sack voller Drogen?
Einer der bekanntesten Content-Creator der schwulen US-Pornobranche steht derzeit unter schwerwiegendem Verdacht: Joshua S. Eddy, in der Szene als Eddie Burke bekannt, wurde am Hafen von Miami festgenommen, als er versuchte, verschiedene Drogen an Bord der größten LGBTIQ+-Kreuzfahrt der Welt zu schmuggeln. Kurz vor dem Boarding der „Symphony of the Seas“, die als Treffpunkt für mehr als 5.500 Teilnehmende aus aller Welt gilt, schlug die Polizei beim routinemäßigen Sicherheitscheck zu.
Prominenter Verdächtiger auf Kreuzfahrt gestoppt
Unter den insgesamt neun festgenommenen Männern, im Alter zwischen 27 und 51 Jahren, kommt Eddy eine besondere Aufmerksamkeit zu. Die Behörden konnten in seinem Gepäck nicht nur MDMA (Ecstasy), sondern auch Ketamin, Methamphetamin sowie die Substanz Gamma-Butyrolacton sicherstellen, die häufig als K.-o.-Tropfen missbraucht wird. Die Ermittler ordnen die Menge der beschlagnahmten Drogen dem gewerblichen Handel zu – allein rund 20 Gramm MDMA entsprechen mehr als 200 Einzeldosen. In den USA, speziell im Bundesstaat Florida, werden bei dieser Mengenklasse zwingende Mindeststrafen von mindestens drei Jahren Freiheitsentzug sowie eine Geldstrafe von etwa 50.000 Dollar fällig.
Strenge Kontrollen
Die Sicherheitsmaßnahmen auf Kreuzfahrtschiffen, insbesondere bei Großveranstaltungen der queeren Community, gelten als sehr hoch – auch als Folge einer internationalen Zunahme von Drogenschmuggel auf See. Jährlich werden laut aktueller, behördlicher Angaben Tausende Versuche vereitelt, Drogen an Bord von Party-Kreuzfahrten einzuschleusen. Florida zählt dabei zu den Hotspots der Branche. Nach geltender Rechtslage führt der Vorwurf des Drogenhandels in Florida regelmäßig zu Haftbefehlen, wobei Gerichte in jüngerer Vergangenheit auch gegenüber Ersttätern verschärft urteilten. Eddy wurde gegen Hinterlegung einer Kaution in Höhe von 7.000 Dollar entlassen und soll im April erneut vor Gericht erscheinen.
Staatliches Vorgehen gegen Drogen auf Events
„Der Versuch, große Mengen illegaler Substanzen auf öffentliche Veranstaltungen wie Kreuzfahrten zu bringen, wird von den US-Behörden mit aller Konsequenz verfolgt“, erklärt ein Sprecher der US-Küstenwache zur aktuellen Entwicklung, ohne auf den Einzelfall einzugehen.