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Schwuler Ire ließ sich mit Elektroschocks "behandeln"
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Konversions-Therapie Ire berichtet von Elektroschock-Therapie

co - 01.10.2019 - 13:00 Uhr
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In einem anonymen Interview mit BBC Northern Ireland sprach ein schwuler Mann über die Elektroschock-Therapie, die er in den späten 1960ern als Student an der Queen’s University in Belfast willentlich über sich ergehen ließ, um sich von seiner Homosexualität „heilen“ zu lassen.

Der Mann wuchs in einem ländlichen Städtchen auf. Als er mit 15 Jahren realisierte, dass er schwul war, fühlte er sich „total alleine“. Als Student wollte er sich der ungewollten Sexualität mit allen Mitteln entledigen.

An der Uni zeigte man ihm Bilder von nackten Männern – wenn er sich von diesen erregt fühlte, erhielt daraufhin einen elektrischen Schock an den Füßen beziehungsweise später auf eigenen Wunsch an den Händen. Die Schocks kamen alle 15 bis 30 Sekunden, bis die Erregung abgeklungen war. Obwohl der Mann die Behandlung als „grausam“ und „schmerzhaft“ empfand, versuchte er es zwei Jahre lang mit der Therapie – vergeblich.

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